museen der stadt nürnberg

Das museumspädagogische Programm für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Schulen

Museum Tucherschloss mit Hirsvogelsaal

Museumspädagogik

Party beim Patriziat: Picknick im Garten mit "Katharina Tucher".

Allgemeine Führungen durch das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum Nürnberg (KPZ)

Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) erarbeitet das museumspädagogische Programm für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Schulen.

Führungen für Schulklassen

Im Museum Tucherschloss bietet das KPZ folgende, jeweils ca. 90 minütige Veranstaltungen für Schulklassen an:

  • Party beim Patriziat
    Zu Gast bei der Familie Tucher
    Wer waren die Patrizier und wie lebten sie im alten Nürnberg? Wie statteten sie ihre mächtigen Häuser aus? Wen luden sie zu ihren rauschenden Festen ein?
    Im Tucherschloss begeben sich die Schüler auf eine Zeitreise in die Renaissance und erkunden, wie der Alltag der Nürnberger Oberschicht im 16. Jahrhundert aussah. Beim Rundgang durch die ehemalige Sommerresidenz der Patrizierfamilie Tucher stößt die Klasse auf eine Verlobungsgesellschaft und erlebt mit, wie das Patriziat seine prunkvollen Feiern gestaltete. Anschließend schlüpfen die Schüler selbst in die Rolle von Festgästen des 16. Jahrhunderts und tanzen im Hirsvogelsaal einen einfachen Schreittanz aus dieser Zeit.
    (GS: 3., 4 Kl.)

Foto der Veranstaltung
Wer waren eigentlich diese Tucher?
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
    Familiengeschichte(n)
    Wer waren eigentlich diese Tucher? Wieso besaßen sie so eine prächtige Sommerresidenz? Wie war dieses Schloss eingerichtet? Die Schüler begeben sich auf eine Zeitreise in das alte Nürnberg. Beim Besuch des prunkvollen Tucherschlosses treffen sie auf den Bauherren, den reichen Handelsherren Lorenz Tucher und seine Angehörigen. Zur Verdeutlichung der verwandtschaftlichen Beziehungen erstellt die Klasse gemeinsam eine Ahnentafel der Patrizierfamilie. Davon ausgehend, gestaltet jeder Schüler anschließend seinen eigenen, kleinen Stammbaum.
    (GS: 3., 4 Kl.)

Foto der Veranstaltung
Wie lebten eigentlich die Patrizier?
  • Zum Tanze bei Tuchers
    Die Alltags- und Festkultur des Patriziats im 16. Jahrhundert
    Wie lebten eigentlich die Patrizier im alten Nürnberg? Mit welchen Möbeln waren ihre prachtvollen Häuser ausgestattet? Wen luden sie zu ihren rauschenden Festen ein?
    Im Tucherschloss erkunden die Schüler, wie sich das Alltagsleben des Nürnberger Stadtadels im 16. Jahrhundert gestaltete. Sie lernen die Patrizierfamilie Tucher (eine der wichtigsten Nürnberger Handelsfamilien) kennen, erfahren, worauf diese bei der Einrichtung ihres Stadtpalais Wert legte, und erleben eine prunkvolle Feier der Nürnberger Oberschicht mit. Anschließend schlüpfen die Schüler selbst in die Rolle von Festgästen des 16. Jahrhunderts und tanzen im Hirsvogelsaal eine Pavane, einen feierlichen Schreittanz der Renaissance.
    (HS, RS, Gym: 7.-9. Kl.)

Foto der Veranstaltung
Warum sind auf der Decke des Hirsvogelsaals antike Götter dargestellt?
  • Perspektiven und Proportionen
    Architektur und Kunst der Renaissance
    Wie kam eine bürgerliche Handelsfamilie im 16. Jahrhundert zu solch einem prächtigen Schloss? An welchen Vorbildern orientierte sich der Architekt beim Bau des Stadtschlosses? Warum sind in Glasfenstern und auf Deckengemälden antike Szenen dargestellt?
    Beim Besuch des Tucherschlosses tauchen die Schüler in die Kunst und Kultur der Renaissance ein. Sie beschäftigen sich mit den architektonischen Stilelementen und erfahren, welche Gedanken und Ideen die Künstler dieser Epoche beeinflussten. Nach praktischen Übungen zur Perspektive nehmen die Schüler in szenischen Rollenspielen die Position von Baumeister und Bauherrn des prunkvoll gestalteten Hirsvogelsaals ein.
    (HS, RS, Gym: 7.-9. Kl.)

Foto der Veranstaltung
Wie wohnte es sich eigentlich im Schloss?
  • Wohnten sie nur oder lebten sie schon?
    Die Patrizierfamilie Tucher in ihrem Stadtschloss
    Warum besaß eine bürgerliche Handelsfamilie im 16. Jahrhundert so ein prächtiges Schloss? Wie lebte es sich damals in dieser Sommerresidenz? Was veränderte sich hier im Laufe der Jahrhunderte? Die Führung begibt sich auf die Spuren der alteingesessenen Nürnberger Patrizierfamilie Tucher. Die Schüler entdecken die Repräsentationsarchitektur der Renaissancezeit, lernen die Ausstattung des Schlosses kennen und erfahren, wie sich das Leben hier in früheren Zeiten gestaltete.
    Neben dem Hirsvogelsaal, der eine prachtvolle Kulisse für rauschende Feste bot, erkunden die Schüler auch den Renaissancegarten mit seiner Festwiese und seinen in strenge Formen geschnittenen Hecken und Bäume.
    (RS, Gym: ab 10. Kl.)
    Auch in englischer und französischer Sprache

Foto der Veranstaltung
Wie regierten die Patrizier eigentlich die Stadt?
  • Händler und "Herren" - Nürnbergs feine Gesellschaft
    Eine Veranstaltung im Museum Tucherschloss und im Stadtmuseum Fembohaus
    Wer waren die Patrizier und wie lebten sie im alten Nürnberg? Welchen Beruf übten sie aus? Wie regierten sie die Stadt?
    Im Tucherschloss erkunden die Schüler, wie sich das Alltagsleben des Stadtadels im 16. Jahrhundert gestaltete und wie Nürnbergs Oberschicht ihre prunkvollen Feste feierte. Beim anschließenden Besuch des Stadtmuseums Fembohaus entdecken die Schüler, wie die patrizischen Herren als Fernhändler Reichtum und Ruhm erlangten und im Nürnberger Rat die Geschicke der ehemaligen Reichsstadt lenkten.
    Die Führung bietet umfassende Einblicke in Leben und Wirken des Nürnberger Patriziats und präsentiert zugleich einen wichtigen Ausschnitt aus Nürnbergs Stadtgeschichte.
    Dauer: ca. 120 min.
    (RS, Gym: ab 10. Kl.)
    Auch in englischer und französischer Sprache

Preise

Museumspädagogische Betreuung pro Gruppe
25,00 EUR
Museumseintritt pro Schüler
1,50 EUR

Wenn Sie eine Veranstaltung buchen möchten oder Fragen zu den Lehrplanbezügen haben, können Sie sich unter folgender Adresse direkt an das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ) wenden:

Abteilung Schulen
Geschäftsstelle im Germanischen Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
D-90402 Nürnberg

Tel:
(0911) 13 31 - 241
Fax:
(0911) 13 31 - 200
E-Mail:
schulen@kpz-nuernberg.de
externer Link Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum Nürnberg
<http://www.kpz-nuernberg.de/kpz/index.shtml>

Foto des Magischen Museumskissen
Das MaMuKi verspricht viel Spaß beim Museumsbesuch im Tucherschloss.

MaMuKi - Das Magische Museumskissen

Ein neuartiges Museumsangebot für Kindertagesstätten

Seit einiger Zeit lebt im Tucherschloss ein neuer Bewohner: das Magische Museumskissen, kurz MaMuKi. Mit diesem kleinen Wesen als Spielgefährten können Kindergruppen (ab 4 Jahren) das Museum Tucherschloss spielerisch erforschen und dabei eine Menge über die Menschen und Bräuche im Mittelalter lernen - über den Handel, das Essen sowie über Luxus und das Feiern großer Feste.

Bei den geführten Rundgängen durch das Schloss dürfen die Kinder Nürnberger Geschichte mit allen Sinnen erleben, z.B. Stoffe befühlen, altes Geschirr betrachten, Gewürze riechen und Kleider anprobieren. So wird das Vergnügen am Entdecken neuer und alter Dinge gefördert - den Kindern aber auch vermittelt, wie man sich im Museum verhält. Die Pädagoginnen und Pädagogen der Kinderbetreuungseinrichtung erhalten darüber hinaus wertvolle Tipps für die kreative Weiterbeschäftigung mit unterschiedlichen Themen.

Das Museum Tucherschloss bietet drei verschiedene Rundgänge mit unterschiedlichen Themen an. Auf all diesen Rundgängen ist das MaMuKi zugleich geduldiger Wissensvermittler und fröhlicher Kamerad. Zum Leben erweckt wird es von einer geschulten Pädagogin, die flexibel auf die altersspezifischen Fähigkeiten und Interessen der Kinder reagieren kann.

Foto der Veranstaltung
Hhmm, lecker, wie früher gekocht wurde!

1. Immer der Nase nach!

Im ersten Rundgang erfahren die Kinder allerlei Wissenswertes rund ums Essen - über Nahrung, Getränke, Geschirr, Besteck, Tischsitten und Möbel. So dürfen die Kleinen z.B. an aromatischen Kräutern schnuppern, einen Tisch mit früheren und heutigen Speisen decken oder historisches Zinngeschirr anfassen. Dabei tragen Sie - genau wie die erwachsenen Museums-Experten - weiche, weiße Schutzhandschuhe.

Foto der Veranstaltung
Geschichte kann ganz schön spannend sein!

2. Alarm, ein Überfall!

Der Handel mit Stoffen und Gewürzen, die Handelswege, alte Zahlungsmittel sowie die Bedrohung durch Straßen- und Seeräuber - Geschichte kann ganz schön spannend sein! Im zweiten Rundgang "Händler, Räuber und Piraten" laden fantasievolle Requisiten wie Seiden- und Wollstoffe, Felle, ein Schränkchen mit exotischen Gewürzen und ein Säckchen mit alten Münzen zum Erforschen, Anfassen und Nachfragen ein.

Foto der Veranstaltung
Kleider machen (auch kleine) Leute fein.

3. Kleider machen Leute!

Zu einem prunkvollen Fest gehörten, neben einer festlich gedeckten Tafel und feiner Musik, auch elegante Garderobe und passender Schmuck. Die kleinen Besucher erfahren im dritten Rundgang "Luxus, Prunk und Eleganz" allerhand über den Wert und Verwendungszweck verschiedener Stoffe und schlüpfen in wunderschöne Kleider, die den historischen Gewändern von Felicitas Tucher und Johann Jacob Imhoff originalgetreu nachempfunden wurden.

Foto der Veranstaltung
Garantiert ein unvergessliches
Erlebnis für Kinder: der Besuch beim MaMuKi im Tucherschloss.
Alle Fotos © Stephan B. Minx.

Das MaMuKi lädt persönlich ein

Zur Einstimmung auf den Museumsbesuch kommt das MaMuKi vorab in die Betreuungseinrichtung, um die Kinder persönlich einzuladen. Die Museumspädagogin erarbeitet dann zusammen mit den Kindern die Funktionen und Inhalte eines Museums sowie richtige Verhaltensweisen. Dabei geht sie auf die "Erlebniswelt Museum" speziell im Tucherschloss ein. Außerdem wird ein eigens komponiertes Lied eingeübt, das die Pädagoginnen und Pädagogen in schriftlicher Form mit zusätzlichen didaktischen Hinweisen beim Besuch des MaMuKis erhalten.

Ziel ist es, den Kindern ein fröhliches und eindrucksvolles Museumserlebnis zu ermöglichen. Je nach Alter, Entwicklungsstand und Bedürfnissen der einzelnen Kinder und der gesamten Gruppe können die Gruppenleiter, in Zusammenarbeit mit der Museumspädagogin, die Stationen und den Umfang des Rundgangs zusammenstellen.

Die Rundgänge sind für ca. 4 bis 7-Jährige entwickelt. Ein Rundgang dauert von der Ankunft im Museum bis zur Abfahrt ca. 2 Stunden.

Kosten und Anmeldung

Die pädagogisch betreute, ca. 2-stündige Führung kostet je Kind nur 3,- EUR.

Bitte setzen Sie sich bezüglich der Terminvereinbarung direkt mit der Museumspädagogin Marion Schwarz in Verbindung.
Sie ist von Montag bis Mittwoch 8.30 Uhr bis 10 Uhr telefonisch erreichbar:
Tel. (0160) 90 78 49 57

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