museen der stadt nürnberg

Bei dieser Führung lernen Sie die Gestaltungsprinzipien des Gartens kennen und erfahren auch allerhand über die Gartenkunst in der Renaissance.

Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal

Sonstige Führungen

Tucherschloss und Renaissance-Garten
Bei der Spezialführung durch Nürnbergs schönste "Renaissance-Insel" erfahren Sie so manches über Botanik und die Gartenkunst der Renaissance.

"Lavendelduft und Rosenblüte"

Führungen durch den Renaissance-Garten des Museums Tucherschloss

Im Sommer bietet das Museum Tucherschloss die Möglichkeit zu einem belebenden Aufenthalt im verträumten Renaissance-Garten. Wer dazu noch mehr zur blühenden und leuchtenden Pracht in den Beeten erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, an den sonntäglichen Gartenführungen teilzunehmen. Doch nicht nur Botanisches wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sachkundig erklärt. Interessierte erfahren auch allerhand über die Gartenkunst in der Renaissance, die für die Außengestaltung der einstigen Tucher’schen Sommerresidenz zum Vorbild genommen wurde.

Die im Jahr 2000 von dem Gartenarchitekten Bernard Lorenz neu angelegte Grünanlage dient als Verbindungsglied zwischen dem Museum Tucherschloss und dem wiedererrichteten Hirsvogelsaal. Entstanden ist hierdurch eine in der Nürnberger Innenstadt einzigartige Renaissance-Oase, die im Jahr 2004 auch mit dem Architekturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet wurde. Viele Besucher interessieren sich seitdem für die Gestaltungsprinzipien des Gartens und möchten mehr über die hier eingesetzten Pflanzen und die Gartengestaltung der Renaissance erfahren.

Die terrassierte Gartenlage zwischen Tucherschloss und Hirsvogelsaal wurde dem Stil der Renaissance nachempfunden.

Diese war ganz auf die Repräsentationsbedürfnisse des städtischen Großbürgertums, wie der Tucher ausgerichtet. Man legte die Freiflächen im Sinne eines Paradies- oder Lustgartens an, der den Gästen offen stand. Aber auch Nutzgärten mit Kräuterbeeten und Obstbäumen waren fester Bestandteil der Gartenarchitektur im 16. Jahrhundert. Zur damaligen Gartenarchitektur gehörten häufig auch kleine Brunnenanlagen, Wasserläufe und Labyrinthe aus berankten Spalieren. Geometrische Grundformen und harmonische Symmetrie prägten die Gartenbaukunst in der Renaissance.

Mehr zur Gartenbaukunst in der Renaissance können interessierte Besucher wieder im Sommer 2009 erfahren. Kunst- und botanikinteressierte Damen, die als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen das Team des Tucherschloss-Personals verstärken, beantworten mit Sachverstand Fragen zur Gartenanlage und führen mit Engagement durch den Garten.

Die Gartenführungen sind im regulären Museumseintritt inbegriffen.

 

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