Sammlung Wittus Witt
16. November 2011 bis 19. Februar 2012
Kinder wie Erwachsene lassen sich nur zu gerne verzaubern. Mit dem größten Vergnügen geben wir uns den Illusionen hin, mit denen trickreiche Zauberkünstler unsere Sinneswahrnehmungen täuschen und die Gesetze der Logik außer Kraft zu setzen scheinen. Und ewig stellt sich die Frage: "Wie funktioniert denn das?"
Die neue Sonderausstellung des Spielzeugmuseums widmet sich der spannenden Welt der Taschenspielertricks und Zaubervorstellungen im Familienkreise. Zahlreiche Zauberkästen aus der umfassenden Sammlung des international renommierten Zauberkünstlers Wittus Witt belegen, wie seit etwa 200 Jahren Kinder und Erwachsene mit Zauberstab und Servante, mit Kugelbüchse, Kartensteiger und vielen anderen geheimnisvoll klingenden Tricks ihr Publikum immer wieder aufs Neue faszinieren. Ausgehend vom ältesten bekannten Zauberkasten überhaupt, der um 1800 in Frankreich hergestellt wurde, entfaltet sich ein breites Panorama von Zaubersets aus Europa und den USA. Sorgfältig aus Holz gedrechselte Utensilien finden sich ebenso wie Tricks aus Blech, Stoff, Pappe, Papier und Kunststoff. Postkarten, Zeitschriften, Grafiken und Veranstaltungsplakate entführen in die Welt großer Zauberkünstler und Filmausschnitte stellen verblüffende Zaubertricks vor.
Nicht zuletzt macht die Ausstellung auch deutlich, welche bedeutende Rolle die Spielzeugstadt Nürnberg in der Geschichte der Zauberkunst spielte. Angefangen von frühen Zauberbüchern des 17. Jahrhunderts über die optischen und physikalischen Spielereien des 18. Jahrhunderts bis hin zu den massenhaft produzierten Zauberkästen des Industriezeitalters: Nürnberg verzauberte die Welt.
mit Zaubereinlagen von Alexander Lehmann
Alexander Lehmann stellt bei seinem Ausstellungsrundgang anhand der Exponate die Entwicklung der Zauberkunst in Kinderhand vor. Gleichzeitig führt er klassische Zaubertricks vor und gewährt dabei einen erhellenden Blick hinter die Kulissen der Zauberkunst. Natürlich werden nicht alle Tricks verraten, aber magische Momente sind bei dieser Taschenspielerei zum Anfassen garantiert!
Kosten
2,00 EUR zzgl. zum Ausstellungseintritt pro erwachsenem Teilnehmer. Kinder bis 16 Jahre frei.
Buchung unter:
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum (KPZ)
Zur Ausstellung gibt es außerdem ein umfangreiches Begleitprogramm und ein museumspädagogisches Angebot für Schulklassen.
Zauber-Workshop für Kinder
<http://www.nuernberg.de/fembohaus/angebote_kinder/mitmachaktionen.html>
Angebot für Schulklassen
<http://www.nuernberg.de/fembohaus/museumspaedagogik.html>
23. März bis 21. Oktober 2012
Eine Spielzeugwelt ohne Tiere ist undenkbar. Seit Urzeiten spielen Kinder mit kleinen Abbildern von zahmen oder wilden Tieren. Ob aus Ton, Stoff, Holz, Blech oder Kunststoff, ob in Fabeln, Märchen, Comics oder Bilderbüchern: Tiere sind allgegenwärtig. Zumeist begleiten sie als Freunde und Spielgefährten die Menschenkinder durch die Welt, doch stehen dem Kuscheltier auch der böse Wolf, feuerspeiende Drachen und andere bedrohlich-aufregende Fantasiekreaturen gegenüber. Mit zahlreichen Objekten von der Antike bis zur Gegenwart thematisiert die Sonderausstellung das ganz besondere Verhältnis zwischen Kind und Tier.