museen der stadt nürnberg

Die wichtigsten Ausstellungen und Veranstaltungen des Spielzeugmuseums im Jahr 2012.

Spielzeugmuseum

Archiv 2012


Puppenküche mit Steiff-Puppen und Elektroherd, 1919.

Kindheitsträume

Puppenstube, Eisenbahn, Dampfmaschine oder Papiertheater - das Spielzeugmuseum hütet ungeahnte Schätze aus Nürnberg und anderen deutschen Spielzeugregionen: Begegnen Sie Spielzeugträumen Ihrer Kindheit. Unser Rundgang lässt Raum für eigene Entdeckungen und zeigt, wie sich gesellschaftliche Veränderungen und technische Erfindungen im Spielzeug widerspiegeln.

Dauer: ca. 60 Min

Termin: 4. Januar 2012, 15 Uhr

Preis

2 EUR Führungsgebühr (zzgl. zum Museumseintritt)

Die Führung wird vom Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) angeboten.


Eine spielerische Sprachenreise durch Europa.
("Europareise", Otto Maier Verlag Ravensburg)

"Spielereisen - Sprachenspaß"

Ein Spielenachmittag in sechs Sprachen für Groß und Klein

29. Januar 2012, 14 bis 17 Uhr
Spielzeugmuseum Nürnberg

Zusammen mit dem Bildungszentrum im Bildungscampus lädt das Deutsche Spielearchiv zu einem multilingualen Nachmittag ein. Klassiker und landestypische Spiele können in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch und natürlich auch in deutscher Sprache ausprobiert werden. Ein "grenzenloser" Nachmittag, an dem Sie spielerisch mit der ganzen Familie fremde Sprachen und Kulturen kennenlernen können.

Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.

Sammler und Zauberkünstler: Wittus Witt mit Objekten aus seiner Sammlung.
Zaubern im Garten: Etikett eines Zauberkastens des Nürnberger Herstellers J.K. Böhmländer, um 1870.

Magische Momente
Zauberkunst in Kinderhand

Sammlung Wittus Witt
16. November 2011 bis 19. Februar 2012

Kinder wie Erwachsene lassen sich nur zu gerne verzaubern. Mit dem größten Vergnügen geben wir uns den Illusionen hin, mit denen trickreiche Zauberkünstler unsere Sinneswahrnehmungen täuschen und die Gesetze der Logik außer Kraft zu setzen scheinen. Und ewig stellt sich die Frage: "Wie funktioniert denn das?"

Die neue Sonderausstellung des Spielzeugmuseums widmet sich der spannenden Welt der Taschenspielertricks und Zaubervorstellungen im Familienkreise. Zahlreiche Zauberkästen aus der umfassenden Sammlung des international renommierten Zauberkünstlers Wittus Witt belegen, wie seit etwa 200 Jahren Kinder und Erwachsene mit Zauberstab und Servante, mit Kugelbüchse, Kartensteiger und vielen anderen geheimnisvoll klingenden Tricks ihr Publikum immer wieder aufs Neue faszinieren. Ausgehend vom ältesten bekannten Zauberkasten überhaupt, der um 1800 in Frankreich hergestellt wurde, entfaltet sich ein breites Panorama von Zaubersets aus Europa und den USA. Sorgfältig aus Holz gedrechselte Utensilien finden sich ebenso wie Tricks aus Blech, Stoff, Pappe, Papier und Kunststoff. Postkarten, Zeitschriften, Grafiken und Veranstaltungsplakate entführen in die Welt großer Zauberkünstler und Filmausschnitte stellen verblüffende Zaubertricks vor.

Nicht zuletzt macht die Ausstellung auch deutlich, welche bedeutende Rolle die Spielzeugstadt Nürnberg in der Geschichte der Zauberkunst spielte. Angefangen von frühen Zauberbüchern des 17. Jahrhunderts über die optischen und physikalischen Spielereien des 18. Jahrhunderts bis hin zu den massenhaft produzierten Zauberkästen des Industriezeitalters: Nürnberg verzauberte die Welt.

Nachwuchszauberer Alexander Lehmann.

Führungen durch die Ausstellung

Ausstellungs(vor)führungen

mit Zaubereinlagen von Alexander Lehmann

Alexander Lehmann stellt bei seinem Ausstellungsrundgang anhand der Exponate die Entwicklung der Zauberkunst in Kinderhand vor. Gleichzeitig führt er klassische Zaubertricks vor und gewährt dabei einen erhellenden Blick hinter die Kulissen der Zauberkunst. Natürlich werden nicht alle Tricks verraten, aber magische Momente sind bei dieser Taschenspielerei zum Anfassen garantiert!

Termine
November
20.11.2011
Dezember
11.12.2011
Januar
08.01.2012
Februar
05.02.2012
jeweils 11 und 12.30 Uhr

Kosten
2,00 EUR zzgl. zum Ausstellungseintritt pro erwachsenem Teilnehmer. Kinder bis 16 Jahre frei.

Familienführung

für kleine Zauberkünstler, ihre Großeltern und Eltern

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 14 - 15.30 Uhr

Museumspädagogin Margit Mayer führt mit Tipps und Tricks durch die Sonderausstellung.

Kosten: 2 EUR Führungsgebühr (zzgl. Museumseintritt) pro erwachsenem Teilnehmer. Kinder bis 16 Jahre frei.

Ausstellungsführungen für Gruppen

Buchung unter:
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum (KPZ)

Tel.
(0911) 13 31 - 241
Fax
(0911) 13 31 - 318
E-Mail
erwachsene@kpz-nuernberg.de
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum Nürnberg
<http://www.KPZ-nuernberg.de>


Der bekannte Zauberkünstler Wittus Witt.

Begleitprogramm zur Ausstellung
"Magische Momente"

Galavorstellung mit Wittus Witt: "Schöner Schein"

Ein Streifzug durch zwei Jahrhunderte Zauberkunst

Samstag, 21. Januar 2012, 20 Uhr
im Hirsvogelsaal des Museums Tucherschloss, Treibberg 6

Mit Witz, Charme und verblüffend-amüsanten Kunststücken führt Wittus Witt durch die Geschichte der Zauberkunst. Er schlägt den Bogen von den Feuerschluckern und Straßengauklern des 18. Jahrhunderts über die Salon-Zauberei des 19. Jahrhunderts bis hin zum zaubernden Entertainer des 21. Jahrhunderts.

Eintritt: 15 EUR

Deckel eines Deutschen Zauberkastens.

Museumspädagogisches Angebot
zur Sonderausstellung "Magische Momente"

Programm für die Klassenstufen 3 bis 6

Wer kennt berühmte Zauberer und Zaubertricks? Wer kann das "Hexeneinmaleins"? Wer hat schon vom "Zauberlehrling" gehört? Welche Tricks beherrscht Harry Potter? In der Sonderausstellung lernen Kinder unter anderem den berühmten Nürnberger Zauberkasten kennen und betrachten weitere ausgewählte Objekte. Außerdem wird das Zaubern selbstverständlich auch selbst ausprobiert: In Kleingruppen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler einfache Tricks mit Karten, Bechern und Seil. Und sie überlegen, was eine Zaubervorstellung bieten muss, um die Zuschauer zu fesseln.

Dauer: 90 Minuten

Buchung unter:

Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum (KPZ)

Tel.
(0911) 13 31 - 241
Fax
(0911) 13 31 - 318
E-Mail
schulen@kpz-nuernberg.de
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum Nürnberg
<http://www.KPZ-nuernberg.de>

 

Zauber-Workshop für Kinder (ab 8 Jahren)

mit Nachwuchszauberer Alexander Lehmann

Samstag, 28. Januar, 11. Februar und 17. März 2012,
jeweils 14 - 17 Uhr

Unter Anleitung von Nachwuchszauberer Alexander Lehmann und den Kinderbetreuerinnen des Museums basteln die Teilnehmer zunächst ihre eigenen Zaubertricks. Danach werden Kunststücke einstudiert und zum krönenden Abschluss gibt es eine moderierte Zaubervorstellung vor Publikum: Geschwister, Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen!

Kosten: EUR 4,00 (zzgl. Museumseintritt)

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird eine Anmeldung unter Telefon (0911) 231 - 31 64 erbeten.

 


Puppe, Teddy & Co.: Sammlerfreuden im Spielzeugmuseum.

Internationale Antikpuppenbörse

Sonntag, 26. Februar 2012, 10 bis 16 Uhr

Die Börse im Nürnberger Spielzeugmuseum ist seit vielen Jahren ein Muss für die Liebhaber von historischen Puppen und altem Spielzeug. Händler und Sammler aus der Bundesrepublik und dem europäischen Ausland bereichern an diesem besonderen Tag die Ausstellungsräume des Spielzeugmuseums mit ihren Schätzen. Das einmalige Ambiente dieser Börse mit dem speziellen Museumsflair zieht immer zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an. Hier kann man staunen, bewundern und kaufen, was nicht weniger als fünfzig Aussteller auf ihren Verkaufstischen ausbreiten. Neben den begehrten antiken Puppen gibt es auch Puppenstuben und Zubehör, Kaufläden, Teddybären und andere Plüschtiere. Ist eine alte Puppe krank, kann ihr der anwesende Puppendoktor Heilung verschaffen. Zum Service gehört auch die kostenlose Schätzung mitgebrachter alter Spielwaren.

Der Museumseintritt von 5 Euro beinhaltet auch den Besuch der Börse.

Die Organisation der Börse liegt wie immer in den bewährten Händen von Irmgard A. Wolfermann.


Die Autoren des Projektes Mus[e]en-Lesung.

Projekt Mus[e]en-Lesung
"Püppchen und andere Miniaturen"

Dramatische Szenen, Liedvortrag und inszenierte Lesung machen den literarischen Rundgang im Spielzeugmuseum zu einer Erlebnisführung. Die Texte öffnen die Glasvitrinen, das Spielzeug scheint lebendig zu werden. Rennautos auf ein Zwanzigstel verkleinert, Eisenbahnen im Maßstab H-Null oder Puppen in Kinderwägen folgen gehorsam den Vorstellungen der Spielenden, seien es Kinder oder Erwachsene.

Die Autoren des Mus[e]en-Projekts satteln ihre Steckenpferde und nehmen Teil an der Schlacht um das bedrohte Paradies der Kindheit, wissend, dass "die Erinnerung das einzige Paradies ist, woraus wir nicht vertrieben werden können".

In den Mus[e]en-Lesungen nutzen Literaten das Museum nicht als bloße Kulisse ihrer Lesung, sondern stellen den "Musentempel" als Inspirationsquelle vor und beziehen sich ganz bewusst auf das jeweilige Ambiente und die dortige Stimmung. Ein Projekt der freien Nürnberger Autoren Michael Lösel, Holger Trautmann, Andreas Neuner, Günter Körner, Dieter Diehnelt und Paul S. Wolff.

Die Mus[e]en-Lesungen sind ein Projekt des Pegnesischen Blumenordens e.V. und werden gefördert von:
Kulturreferat der Stadt Nürnberg
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichten

Der Besuch der Mus[e]en-Lesung ist im regulären Eintrittspreis von 5 EUR/ 3 EUR ermäßigt enthalten.

Termine

Februar
12.02.2012
März
11./ 25.03.2012
jeweils 11 Uhr

Titelbild des Schaustücks
Schaustück des Monats April 2012: Johannis Tranelis' Kooperationsspiel "Sauerbaum" in der Herder-Ausgabe aus dem Jahr 1988 (Ausschnitt).

Schaustück des Monats April 2012
Das Kooperationsspiel "Sauerbaum"

Johannes Tranelis, 1988
Holz und Pappe

Auch im Jahr 2012 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der April ist dem Kooperationsspiel "Sauerbaum" von Johannes Tranelis gewidmet, das im Jahr 1988 auf den Markt kam und bis zum 29. April 2012 als Schaustück im Spielzeugmuseum präsentiert wird.

Die Idee, beim Spielen gemeinsam ein Ziel zu erreichen, begann sich in den 1980er Jahren auch in Deutschland durchzusetzen. Das Spiel "Sauerbaum" von 1986 übernahm dabei eine wichtige Vorreiterrolle, denn es räumte viele Vorurteile über kooperative Spiele beiseite und traf mit dem Thema Umweltschutz zudem den Nerv der Zeit: Wie im Spiel ein Baum vom zunehmenden sauren Regen bedroht wird, fielen auch in der Realität immer mehr Wälder der fortschreitenden Umweltzerstörung zum Opfer. Durch das unterhaltsame Familienspiel sollte das Thema ins Bewusstsein der Teilnehmer gerückt werden. Abwechselnd würfeln die Spieler, um durch strategisch kluge Züge gemeinsam den Baum vor saurem Regen zu retten. Nur im Team kann verhindert werden, dass Mitspieler von der sauren Flut eingeschlossen werden oder der Baum stirbt. Johannes Tranelis (1945-1997) war einer der wenigen Kunsthandwerker, die ihre Inspirationen auch in wunderschöne Spiele umsetzen konnten. In seinen Schöpfungen versuchte der gelernte Keramiker stets Inhalte, Spielideen und Material abseits vom Mainstream zu gestalten. 1988 erhielt "Sauerbaum" einstimmig den bisher nur einmal vergebenen Sonderpreis der Jury "Spiel des Jahres" für "das beste kooperative Spiel" und war bis 2002 bei verschiedenen Verlagen im Programm.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über Johannes Tranelis und seine Spiele erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen.

Im Rahmen der Präsentation des April-Schaustücks bietet Dr. Torsten Lehmann vom Deutschen Spielearchiv Nürnberg zwei kostenlose Spezialführungen zum Schaustück im Spielzeugmuseum an.

Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Das Kooperationsspiel "Sauerbaum"
PDF-Datei (769 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_spielzeugmuseum/schaustueck_201204_tranelis_sauerbaum.pdf>


Schauspieler und Zauberkünstler Pius Maria Cüppers.
 

Blaue Nacht im Spielzeugmuseum
Genial erdacht - einmalig gemacht!

Samstag, 19. Mai 2012, 19 bis 24 Uhr

Ein "Meister-Programm" erwartet die ganze Familie im Spielzeugmuseum: Spielen Sie Meisterspiele mit dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg und dem Ali Baba Spieleclub. Oder tauchen Sie in der Late Night Show (23 Uhr) des Zaubermeisters Pius Maria Cüppers ein in die Welt zauberhafter Illusionen. Die Kinder fertigen geniale Nussmühlen aus dem Mittelalter und bärenstarke "Meisterwerklein" aus Holz in einer Streichholzschachtel, während die Großen bei Kunstgesprächen im Außenbereich des Museums das fassadengroße Meisterwerk "Kinderspiele" von Pieter Breughel erkunden. Alle zusammen sind eingeladen, im Museum ein Meisterstück auszuwählen und dazu einen begeisterten, belustigten oder besinnlichen Text zu verfassen.

In Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der "Blauen Nacht" unter
www.blauenacht.nuernberg.de
<http://www.blauenacht.nuernberg.de>

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