
Bastelwerkstatt für Anamorphosen
Sonntag, 10. Januar 2010, 13 - 17 Uhr
Als ein Wunder der Kunst galten die im 16. Jahrhundert entstandenen Anamorphosen. Es handelt sich dabei um bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Bilder, die erst bei Betrachtung unter einem bestimmten Winkel, in einem Kegel- oder Zylinderspiegel oder durch spezielle Linsen oder Prismen unverzerrt erscheinen. Der Reiz dieser Anamorphosen lag und liegt neben ihrer Bedeutung für die Kunst v. a. darin, Informationen zu verschleiern, Geheimes zu bewahren.
Gerade der Aspekt der Verschleierung macht Anamorphosen, die nahezu in Vergessenheit geraten sind, für Kinder aber auch für Erwachsene auch heute noch interessant. In der Bastelwerkstatt für Anamorphosen werden speziell Zylinderspiegel-Anamorphosen selbsttätig hergestellt. Die dafür benötigten Zylinderspiegel werden aus Kunststoffrohren und selbstklebender Spiegelfolie gebastelt. Die unterschiedlichen Herstellungsmöglichkeiten von Anamorphosen machen das Thema für ein breites Altersspektrum zugänglich. So können bereits Grundschulkinder einfache Anamorphosen selbst zeichnen oder malen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zudem lassen sich beliebige Bildvorlagen mit einem Computerprogramm (Freeware) erstellen. Es besteht die Möglichkeit, sein eigenes Portraitbild mit einer Digitalkamera aufnehmen zu lassen und in eine Anamorphose umzuwandeln.

13. November 2009 bis 21. Februar 2010
Der Wechsel der vier Jahreszeiten zählt zu den grundlegenden menschlichen Erfahrungen in unseren Breiten. Wie sich diese Erfahrung in einem jahreszeitlich bedingten Spielzeug- und Spielprogramm vom Murmelspiel und Sandspielzeug bis zum Drachensteigen und Schlittenfahren niederschlägt, wird anhand von zahlreichen Exponaten aus der Sammlung des Spielzeugmuseums nachvollzogen. Mit Spielzeug lassen sich ferner jahreszeitlich bedingte Abläufe in der Natur darstellen. Dazu gehören im Frühjahr Arbeiten auf dem Bauernhof und die erwachende Vogel- und Tierwelt. Im Sommer stehen Gartenkultur und Badefreuden im Vordergrund. Wenn Wind und Wetter kühler werden, bringen Basteln mit Naturmaterialien oder Gesellschaftsspiele Spaß. Abgerundet wird die Ausstellung mit Spielzeugthemen zu den wichtigen Festen der Kindheit wie Ostern und Weihnachten.

Samstag, 14. und 21. November 2009
jeweils von 14 bis 17 Uhr
Groß und Klein können sich in gemütlicher Atmosphäre aus den Schätzen der Natur kleine Waldgeister basteln, komische Kerle aus Blätter und Kastanien entstehen lassen oder anderweitig kreativ betätigen, angeregt von den schönen Farben des Herbstes. Für Jede und Jeden ist bei diesem Bastelspaß etwas dabei.
Unkostenbeitrag: 1,- EUR
Samstag, 19. Dezember 2009
14 bis 17 Uhr
Ist es erst dunkel und kalt, freuen sich die Menschen über ein warmes Licht. Wenn es auch noch selbstgemacht ist, ist die Freude umso größer. Deshalb dreht sich an diesem letzten Samstag vor Weihnachten alles rund ums Kerzenmachen. Wir bringen Wachs zum Schmelzen, färben es und zaubern schöne kleine Kerzenlichterdaraus.
Materialkosten: 1,- EUR

Eine Ausstellung von GEMEINSAM FÜR AFRIKA
13. Januar bis 23. Februar 2010
Ob aus alten Badelatschen, Draht, Gummi, Holzresten oder welken Bananenblättern - Afrikas Kinder verwandeln Abfall in kleine Lastwagen, bunte Hubschrauber, Flugzeuge oder Fußbälle. Es sind diese liebevoll gefertigten kleinen Kunstwerke, die der langjährigen ARD-Korrespondentin Birgit Virnich auf ihren Drehreisen quer durch Afrika ins Auge fielen. Sie sind Ausdruck der Lebensumstände der Kinder und verkörpern zugleich ihre Träume. Ob in den Slums von Nairobi, in den Dörfern Nigerias oder in der belagerten Hauptstadt Liberias - überall begegnete Birgit Virnich den Kindern Afrikas, deren Spielzeuge sie kaufte und deren Geschichten und Lebensträume sie sich schildern ließ.

Über das ganze Spielzeugmuseum verteilt, präsentiert das Aktionsbündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA eine Auswahl dieser Spielzeuge und Geschichten. Von besonderem Reiz ist hierbei das unmittelbare Nebeneinander zwischen den technisch perfekten Erzeugnissen der Spielzeugindustrie und den fantasievollen Kreationen afrikanischer Kinder. Diese Präsentation regt an zum Nachdenken über die Zusammenhänge zwischen Armut und Kreativität, Wohlstand und Spielzeugkonsum.
Aktionsbündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA
<http://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/global_players.php>
Das umfangreiche Begleitprogramm mit Trommel-Workshops, Bastelwerkstätten, Märchennachmittagen, Sonderführungen und Programmen für Schulklassen wendet sich vor allem an Kinder und Familien. Es eröffnet einen spielerischen Zugang zur Lebenswelt afrikanischer Kinder.

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum (KPZ) und dem Verein 1Love e.V., Nürnberg.
www.1loveorganisation.de
<http://www.1loveorganisation.de>
Ausstellungsrundgang für Kinder und Erwachsene
Sonntag, 17. und 31. Januar und 14. Februar 2010
11 Uhr
Spielzeugbasteln in der Kreativwerkstatt
11 bis 14 Uhr
Die Familienführung des KPZ lädt kleine und große Besucher ein, die kreative Kinderwelt Afrikas zu bereisen. Wir bestaunen die selbstgebauten Spielzeuge der afrikanischen Kinder und hören von ihren Träumen und Ängsten, aber auch von ihrer Lebensfreude. In unserer Kreativwerkstatt werden wir aus Zivilisationsmüll interessante Spielzeuge bauen.
Kostenbeitrag: 2,00 EUR

Bastelwerkstatt für Kinder
Samstag, 23. Januar, 6. und 20. Februar 2010
14 bis 17 Uhr
Wie spielen Kinder in Afrika? Und woher bekommen sie ihr Spielzeug? Diesen Fragen gehen wir ganz praktisch und spielerisch an drei Nachmittagen im Kinderbereich des Spielzeugmuseums nach. Es gibt jede Menge Material zum bauen, schneiden, kleben und biegen. Fantastisches aus Müll soll entstehen und ganz nach dem Motto "Ohne Moos viel los!" gibt es für nur einen Euro Materialkostenbeitrag jede Menge Bastelspaß.
Kostenbeitrag: 1,00 EUR

Samstag, 30. Januar 2010, 15 Uhr
Nach alter Tradition werden in Afrika Geschichten nicht aufgeschrieben, sondern mündlich innerhalb der Familie weitergegeben. Auf dieses Weise vermittelt auch die aus Sierra Leone stammende Erzählerin Yamary Mansary fantasievolle Geschichten aus ihrer Heimat, in denen vor allem Tiere eine wichtige Rolle spielen.

Samstag, 16. Januar und 13. Februar 2010
14 bis 17 Uhr
Trommeln schult das Rhythmusgefühl und macht Spaß, allein und in der Gruppe. Unter Anleitung von Abbas Tehe (Elfenbeinküste) lernen die kleinen Kursteilnehmer die traditionelle west-afrikanische Djembé kennen, können sich aber auch an anderen Perkussions-Instrumenten versuchen.

Information und Buchung:
Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ)

Samstag, 28. Februar 2010
10 bis 16 Uhr
Ein kleines Jubiläum gilt es heuer zu feiern: Schon zum fünfzehnten Mal findet im Spielzeugmuseum diese besondere Veranstaltung statt, die stets von Irmgard A. Wolfermann organisiert wird. Wie immer verwandelt sich das Spielzeugmuseum in ein Antiquitätengeschäft für antike Puppen und anderes sammelwürdiges Spielzeug. Fünfzig Händler und Sammler aus der gesamten Bundesrepublik und anderen europäischen Ländern bereichern an diesem Tag die Ausstellungsräume des Museums. Mit ihren seltenen und begehrten Exemplaren, die alle käuflich sind, ziehen sie Sammler aus Nah und Fern an. Internationale Besucher schätzen dieses Flair, das in Deutschland einmalig ist.
Ein Puppen- und Bärendoktor hält seine "Sprechstunde" ab und "operiert" leichtere Fälle vor Ort. Besucher können auch ihre alten Spielwaren zur kostenlosen Einschätzung mitbringen. Es ist nur der normale Museumseintritt zu bezahlen. Kostenlose Kinderbetreuung im Dachgeschoss. Von 15 Uhr bis 16.30 Uhr laden unsere Spielebetreuer außerdem dazu ein, im Kinderbereich spannende Familienspiele auszuprobieren.

Firma Tucher & Walther Feine Blechspielwaren
Emskirchen, 2004
Lackiertes Blech, Draht und Messing
Auch im Jahr 2010 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen.
Der April ist dem Blechspielzeug "Feuerwache mit Turm" der Firma Tucher & Walther Feine Blechspielwaren aus dem Jahr 2004 gewidmet, das vom 1. bis zum 30. April 2010 im Spielzeugmuseum zu sehen ist.
Feuerwehrspielzeug ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein wichtiges Thema der Spielwarenbranche, das bis heute von den Herstellern gerne aufgegriffen wird. Kein Wunder, denn die schaurig-schöne Faszination des Feuers und die ebenso wichtige wie gefährliche Arbeit der Feuerwehr übten und üben gerade auf Kinder einen besonderen Reiz aus. Die "Feuerwache mit Turm und drei Einsatzfahrzeugen" entstand 2004 in der kleinen Blechspielwarenmanufaktur von Bernhard Tucher und Elisabeth Walter in Emskirchen, die ursprünglich in Nürnberg ansässig war. Ihre Produkte stehen in Gestaltung und Ausführung ganz in der Tradition der klassischen Nürnberger Blechspielwaren und sind heute in erster Linie begehrte Sammlerobjekte. Vor Auflösung der Manufaktur im Jahr 2009 gelang es dem Spielzeugmuseum, einen großen Teil aller jemals produzierten Artikel sowie historische Blechbearbeitungsmaschinen zu erwerben.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über die Feuerwache und ihre Hersteller erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des April-Schaustücks bietet Dr. Helmut Schwarz, Leiter des Spielzeugmuseums, zwei kostenlose Spezialführungen an:


Samstag, 15. Mai 2010, 19 bis 24 Uhr
Im Spielzeugmuseum geht die ganze Familie auf große Fahrt: In der Kreativwerkstatt entstehen verrückte Fahrzeuge und amüsante Zerrbilder des "Adler". Witzige Comics kommentieren die Fahrten mit den ersten Automobilen. Bei Führungen und pantomimischen Inszenierungen des französischen Künstlers Philippe Dhaussy gibt's allerlei zur Fortbewegung in früheren Zeiten zu entdecken. Auf Spiellustige warten spannende Reisespiele und fröhliche Bewegungsspiele. Eine kleine Präsentation von Zauberlaternen entführt in ferne Länder und Zeiten.
In Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum (KPZ) der Museen in Nürnberg.

Mittwoch, 2. Juni bis Freitag, 4. Juni 2010
jeweils zwischen 11 und 16 Uhr
Kursleiterin: Margit Mayer
Kursgebühr: EUR 1,- (inkl. Material), zzgl. Museumseintritt
Wie funktioniert eigentlich ein Kaleidoskop? Dieser interessanten Frage können Kinder vom 2. bis 4. Juni 2010 in einer Kaleidoskop-Werkstatt im Spielzeugmuseum nachgehen. Beim Basteln eines eigenen Kaleidoskops wird anschaulich die Funktionsweise eines der beliebtesten optischen Spielzeuge des 19. Jahrhunderts erklärt.
Erfinder des Kaleidoskops war der schottische Wissenschaftler David Brewster. In dem fernrohrähnlichen Gerät bewegen sich beim Drehen bunte Glassteinchen oder andere, meist transparente Materialien. Durch deren Spiegelung in einem Winkelspiegel entstehen symmetrische Bilder und Muster mit unendlichen Variationen. Das Kaleidoskop gehört zu den Spielsachen, die heute wiederentdeckt und mit neuer Gestaltung erhältlich sind. So war auf der Weltausstellung in Japan im Jahr 2005 das größte moderne Kaleidoskop mit 47 Metern Höhe zu bewundern.

Samstag, 5. Juni 2010, 14 - 17 Uhr
Mittwoch, 17. November 2010, 14 - 17 Uhr
Kursleiter : Jürgen Becker
Kursgebühr: EUR 2,50 (inkl. Material), zzgl. Museumseintritt
Die Nussmühle ist ein Spielzeug, das heute nahezu in Vergessenheit geraten ist. Da es leicht selbst gebaut werden kann, war es seit dem Mittelalter v. a. ein Spielzeug der Armen. Der Reiz des Spielens besteht darin, mit der einen Hand an der Schnur im richtigen Augenblick zu ziehen und wieder loszulassen, während die andere Hand die Nussmühle hält. Dann dreht sich die Achse mit den Flügeln in rascher Abfolge einmal rechts, einmal links herum. Die bekannteste Darstellung einer Nussmühle findet sich auf dem berühmten Bild "Kinderspiele" (1560) von Pieter Bruegel d. Ä.
Unter Anleitung von Kursleiter Jürgen Becker lernen Kinder ab etwa acht Jahren, in der Werkstatt aus Nüssen, Schaschlikspießen, Holzperlen, Karton und einer reißfesten Schnur eine Nussmühle selbst zu bauen.
26. März bis 10. Oktober 2010
Die Ausstellung im Spielzeugmuseum zeigt anlässlich der Feiern zum "Bahnjahr 2010 Nürnberg" Eisenbahnen aus Blech aus Nürnberger Produktion. Es sind vorrangig Exponate, bei denen der robuste Charakter der Spielzeugeisenbahn im Vordergrund steht. Etwa ein Dutzend Firmen aus der Zeit zwischen 1900 bis in die 1960er Jahre werden vorgestellt.
Große exportorientierte Blechspielwarenhersteller wie Bing oder Bub fertigten schon vor dem ersten Weltkrieg Eisenbahnen und Zubehör im großen Stil. Bis in die 1930er Jahre konnten sich weitere Firmen wie Kraus oder Schuhmann auf dem Markt behaupten. Neue Käuferschichten eroberte sich Trix mit Tischbahnen in kleiner Spur. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten die Firmen Biller und Fleischmann mit soliden Spiel- und Modellbahnen aus Metall neue Qualitätsmaßstäbe. Zeitgleich erlebten auch preiswerte Eisenbahn-Sortimente von Beckh, Distler oder Wimmer noch Erfolge. Doch ging angesichts der Konkurrenz zunehmend perfekter Modellbahnen aus Kunststoff und Metalldruckguss in den 1960er Jahren die Epoche der Blechbahnen unweigerlich zu Ende.
Beim Spielen mit der Eisenbahn sahen sich viele Jungen in den Traumberuf des Lokführers versetzt. In der Ausstellung wird dieser Teil des Eisenbahnspiels mit vergnüglichen Ausschnitten aus privaten Filmen dokumentiert. Ergänzt wird die Schau mit Baukästen und Eisenbahnspielzeug aus Holz.

Kinder gestalten phantasievolle Eisenbahnwagen nach ihren eigenen Vorstellungen
Samstag, 17. April, 8. Mai, 12. Juni 2010
jeweils14 bis 17 Uhr
Materialkosten: 1,00 EUR
Wer träumt nicht von fernen Ländern, wilden Reisen und wunderschönen Gegenden? Mit unserem "Traumwaggon" geht's los in die eigene Fantasie. Gestaltet mit Hilfe von Bastelmaterial euren eigenen Waggon auf dem Weg nach nirgendwo. Es ist nur eine Frage eurer Träume und Vorstellungen einen Zug zu gestalten, den es nur einmal gibt und der euch dorthin bringt, wo ihr schon immer mal sein wolltet. Ob Afrika, China, Türkei, Italien, Schweden oder Chile, ihr bestimmt das Ziel und die Reiseroute. Auf geht's nach - Panama und anderswo!

Samstag, 26. Juni, 10. und 17. Juli 2010
jeweils 14 bis 17 Uhr
Zusammen mit der ganzen Familie rund um den Globus? Zu teuer? Zu lange? Zu weit? Bei uns nicht. Wir lassen alle einsteigen, die Lust haben in unserem Miniatur-Museumszug mitzureisen. Es wird ein Foto von euch benötigt oder ihr malt ein tolles Bild von Euch und eurer Familie) und viel Fantasie, dann könnt ihr im Zug sitzen und die Fahrt genießen. Wir spielen mit dem Thema "Eisenbahn" und basteln einen Zug, der im Museum von Stockwerk zu Stockwerk "fährt" und die Ideen nur so sprudeln lässt.

Bastelaktion im Außenbereich
Samstag, 24. Juli und 21. August 2010
jeweils 14 bis 17 Uhr
Fantasie ist gefragt, wenn ihr im Spielzeugmuseum "Lokomotiven" mit Schrauben, Nägeln, Schnüren und anderem kreativen Material gestalten dürft. Verzaubert mit Klebepistole und Co. die Vorlagen in lustige, bunte "Ideenzüge" und lasst eurer Fantasie freien Lauf. Für nur 1,- EUR Materialkosten kann ein toller Wandschmuck oder auch ein schönes Geschenk für Oma und Opa entstehen.

Kinder gestalten Inseln mit Schienen, Lok und Tunnel
Donnerstag, 9. bis Samstag, 11. September 2010,
jeweils 11 bis 16 Uhr
"Eine Insel mit zwei Bergen und dem schönen blauen Meer mit viel Tunneln und den Gleisen und dem Eisenbahnverkehr, na, wie soll die Insel heißen, ringsherum ist weißer Strand, jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland". Unter diesem Motto sind Kinder und Erwachsene eingeladen, sich ihr eigenes Lummerland zu schaffen. Es wird gestaltet mit Ton, Papier, Holz, bunten Steinen, Muscheln und anderem mehr. Alle Kreationen können mit nach Hause genommen werden.
Materialkosten: 1,50 EUR
Kursleiter: Margit Mayer

Kinder verwandeln den Spielbereich des Museums in ein gigantisches Schienennetz für eine Holzeisenbahn
Samstag, 25. und Sonntag, 26. September 2010,
jeweils 10 bis 17 Uhr
Als Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Alle einsteigen. Spielen mit der Eisenbahn" verwandelt sich das Dachgeschoss des Spielzeugmuseums für ein Wochenende in ein riesiges Schienennetz für Eichhorn-Holzeisenbahnen. Aus einem Sortiment von Schienen, Weichen, Brücken und Zubehör bauen Kinder gemeinsam ein Streckennetz, auf dem die Eichhorn-Zug-Flotte auf große Fahrt gehen kann. Die traditionellen Züge bestehen aus Schiebe-Loks und Waggons und können je nach Lust und Laune gesteuert und bewegt werden. Möglich wird die Aktion durch freundliche Unterstützung von Eichhorn Holzspielzeug/ Simba-Dickie Group, Fürth.

Bastelwerkstatt für Verzerrungsbilder
Samstag, 9. Oktober 2010, 14 bis 17 Uhr
Materialkosten: 2,50 EUR
Kursleiter: Jürgen und Gerlinde Becker
Als ein Wunder der Kunst galten die im 16. Jahrhundert entstandenen Anamorphosen (Verzerrungsbilder). Es handelt sich dabei um bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Bilder, die erst bei Betrachtung unter einem bestimmten Winkel, in einem Kegel- oder Zylinderspiegel unverzerrt erscheinen. Der Reiz dieser Anamorphosen lag und liegt neben ihrer Bedeutung für die Kunst vor allem darin, Informationen zu verschleiern, Geheimes zu bewahren. Gerade der Aspekt der Verschleierung macht Anamorphosen, die nahezu in Vergessenheit geraten sind, für Kinder aber auch für Erwachsene auch heute noch interessant.
In der Bastelwerkstatt stellen wir Zylinderspiegelanamorphosen zum Ausmalen mit den zugehörigen Zylinderspiegeln zur Verfügung. Natürlich kann auch jeder eigene Anamorphosen zeichnen. Im Gegensatz zu früheren Bastelwerkstätten können diesmal auch Kegel- und Pyramidenanamorphosen aus entsprechenden Bastelbögen hergestellt werden. Die Motive passen zum Eisenbahnjahr und zeigen u.a. Abbildungen der ersten deutschen Lokomotive "Der Adler".

Kreativführung für die 1.-4. Klasse, 90 Minuten
Alle einsteigen, denn das Reisen mit der Bahn ist ein besonderes Erlebnis! Vor einer großen Bühne in der Ausstellung, die den Blick auf ein historisches Wohnzimmer mit einer Tischeisenbahn freigibt, fällt es leicht, eigene Erfahrungen zum Thema Eisenbahn zusammenzutragen. Schnell wird klar, warum nicht nur das Reisen, sondern auch die Zugmaschinen, die Waggons, das Berufsbild "Lokomotivführer" und die Spielzeug- und Modelleisenbahnen seit langem so beliebt sind. Anhand einiger Zitate von Schriftstellern und Wissenschaftlern sehen wir aber auch, dass es immer wieder Vorbehalte gegen die Eisenbahn gab. Nun wenden wir uns den Modellen zu, die in der Ausstellung gezeigt werden. Wir betrachten sie genau und hören einiges über die Entwicklung der Eisenbahn. Wer wohl mit den Spielzeugbahnen der Ausstellung gespielt hat? Zuletzt werden wir um die Vitrinen herum als Schienenverleger tätig! Dazu schneiden wir Pappelemente und verlegen diese um die Vitrinen herum als irrwitzig-phantastisches Gleislabyrinth. Die gefertigten Gleisteile dürfen mitgenommen werden.
Information und Buchung:
Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ)


im Kinderbereich des Spielzeugmuseums
Samstag, 6. November 2010, 10 - 17 Uhr
Die Temperaturen fallen und die Lust auf gemütliche Familienspiele wächst. Genau der richtige Zeitpunkt für einen Spieletag im Museum. Am 6. November lädt deshalb die Deutsche Spielzeugstraße zu einem Spiele-Marathon ins Spielzeugmuseum Nürnberg. Mit im Sortiment sind bekannte Favoriten wie die "Geistertreppe" oder Haba's Klassiker "Obstgarten", aber auch zahlreiche Neuveröffentlichungen gibt es zu entdecken. Bei inzwischen knapp 100 Spielen - viele davon von fränkischen Verlagen - im Fundus der Deutschen Spielzeugstraße ist die Auswahl sehr reichhaltig. Damit sich keiner zu lange mit Spielregelstudium aufhalten muss, steht Ihnen das Team der Deutschen Spielzeugstraße mit Tipps und Einführungen zur Seite. Für Eltern ist das wieder eine ideale Gelegenheit vorzutesten, was sich für den Gabentisch zu Weihnachten empfiehlt.
Damit der Nachmittag so richtig gemütlich wird, sind alle Mitspieler herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Und wer mal eine Spielpause braucht, der kann mit einer kostenlosen Audio-Führung die Schätze des Spielzeugmuseums erkunden. Natürlich erhalten die Besucher auch aus erster Hand Informationen über das vielfältige touristische Angebot entlang der Deutschen Spielzeugstraße, die zwischen Waltershausen und Zirndorf auf 300 km Länge alle wichtigen Stationen der beiden traditionsreichen Spielzeugregionen Franken und Thüringen verbindet.

Märchen der Gebrüder Grimm
Sonntag, 21. November 2010, 15 Uhr
Ein Schneider erschlägt eines Tages sieben Fliegen auf einmal und prahlt, er habe "Sieben auf einen Streich" getötet. Fälschlicherweise wird er daraufhin für einen großen Krieger gehalten. Als der König davon hört, bekommt er so viel Angst vor diesem "Helden", dass er ihm sein Königreich verspricht, wenn er einige gefährliche Aufgaben für ihn erfüllt. Insgeheim verfolgt der König damit die Absicht, den vermeintlich bedrohlichen Mann loszuwerden. Ob ihm dies gelingt oder ob der listige Schneider die Forderungen des Königs erfüllt, kann man im Spielzeugmuseum erfahren.
Gerade im Zeitalter der Medienflut tut es Kindern wie Erwachsenen einfach gut, sich in die zauberhafte Welt der Märchen entführen zu lassen. Im stimmungsvollen Kinderbereich des Museums inszeniert die Märchenerzählerin Ulla Konold schon seit Jahren bekannte und unbekannte Märchen aus aller Welt. Wer einen solchen Nachmittag einmal miterlebt hat, kommt immer wieder gerne ins Museum zurück.

Samstag, 11. Dezember 2010, von 14 bis 17 Uhr
Auf geht's zum Trocken-Filz-Kurs im Spielzeugmuseum: Mit Nadel, Wolle und Schaumstoffunterlage entstehen unter sachkundiger Anleitung kleine Tiere, Figuren und Anhänger. Mit ein bisschen Geduld und Übung lassen sich zum Beispiel Hasen, Bärchen oder Weihnachtsmänner formen, die natürlich am Ende des Kurses mit nach Hause genommen werden können. Wer noch eine Idee für Weihnachtsgeschenk braucht: Eltern, Geschwister oder Großeltern freuen sich immer über etwas Selbstgebasteltes!
Kostenbeitrag: 2,50 EUR

Sonntag, 19. Dezember 2010, 15 Uhr:
Die Weihnachtsgeschichte nach einem Buch von Gunhild Sehlin.
Es war einmal ein kleiner, fauler Esel, der lebte leicht verspottet und missachtet in Nazareth, bis er ins Haus von Maria und Josef kam. Dort gab es Liebe, Güte und ein großes Geheimnis, von dem die Tiere im Stall und die Vögel unter dem Himmel wussten. Eines Tages aber begann für Maria, Josef und den kleinen Esel eine gefährliche, mühsame Reise. Der kleine Esel aber trug eine kostbare Last, meisterte viele Gefahren und erreichte endlich den Stall von Bethlehem.

Führung zu den Puppenstuben
Donnerstag, 6. Januar 2011, 11 Uhr
Wie waren Räume früher eingerichtet? Hat sich der Hausrat im Lauf der Zeit verändert? Beim Blick in historische Puppenküchen, Puppenstuben und Puppenhäuser offenbart sich ein Bild des alltäglichen Lebens in früheren Zeiten.
Die Führung zu den Puppenstuben wird vom Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) angeboten und dauert etwa 60 Minuten. Treffpunkt ist das Foyer des Spielzeugmuseums.
Museumseintritt + 2,00 EUR pro Person
Kinder bis 16 Jahre frei
Ausstellung in der Ehrenhalle des Rathauses
25. November 2010 - 7. Januar 2011
Die diesjährige Ausstellung des Spielzeugmuseums Nürnberg und des Marktamts der Stadt steht ganz im Zeichen des Adventskalenders. Die Idee zu dem uns heute so vertrauten Adventskalender entwickelte sich nach der Reformation, als der Termin für die Bescherung der Kinder auf Weihnachten verlegt wurde. Vor allem in protestantischen Familien sollte die Zeit bis zur Geburt Christi sichtbar gemacht und die Kinder für ihre Geduld belohnt werden.
Nach 1900 entdeckte die Druckindustrie den Adventskalender. 1908 erschien in der Münchener lithographischen Kunstanstalt Reichhold & Lang der erste gedruckte Adventskalender. Etwa zwanzig Jahre später setzten sich die Einblattdrucke mit ausgestanzten und hinterklebten Fensterchen durch. In dieser Zeit nahmen auch viele andere Verlage Adventskalender in ihr Programm auf. Diese oftmals künstlerisch hochwertigen Druckerzeugnisse wurden zum Verkaufsschlager und sind bis heute begehrte Sammlerobjekte. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den hierorts weitgehend unbekannten Kalendern aus der Produktion von DDR-Verlagen.
Tauchen Sie nach dem Bummel über den Christkindlesmarkt in die ruhige (und beheizte!) Atmosphäre der Ehrenhalle ein. Erkunden Sie die Schätze eines Original-Marktstands mit Spielzeug aus den 1920 und 1930er Jahren und lassen Sie sich von den Reizen historischer Adventskalender verzaubern.
Der Eintritt ist frei.
Lernspiele aus vier Jahrhunderten
12. November 2010 - 20. Februar 2011
Lernen macht Spaß, wenn es spielerisch vermittelt wird. Nach diesem Grundsatz handeln Eltern seit Generationen, um ihre Kinder - vorbereitend oder begleitend zur Schule - zu Hause beim Erlernen von Lesen, Schreiben oder Rechnen zu unterstützen. Viele Lernspiele sollten auch die Kenntnisse in Religion, Fremdsprachen und Geschichte vertiefen. Und das Kennenlernen von Tieren und Pflanzen oder ferner Länder im Spiel förderten das Wissen in Naturkunde und Geographie. Später kamen Beschäftigungsspiele zu Kunst, Werken und Handarbeiten dazu.
Die Ausstellung zeigt mit zahlreichen Leihgaben aus der Sammlung Dieter Mensenkamp (Detmold) Lernspiele vom 17. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind beispielsweise Spiele zum Erlernen des Alphabets, die bereits im 17. Jahrhundert verbreitet waren. Für Bürgerkinder kamen im 18. Jahrhundert Gesellschaftsspiele und Spielkarten zu den verschiedensten Lerngebieten wie etwa der Pflanzen- und Tierkunde in den Handel.
Beschäftigungsspiele auf der Grundlage der pädagogischen Ideen Friedrich Fröbels förderten im 19. Jahrhundert die praktisch-ästhetische Bildung der Kinder. Eine ganze Industrie für Lern- und Beschäftigungsspiele entstand, die sich mit dem Voranschreiten der Technik im 20. Jahrhundert auch modernen Themen wie etwas der Verkehrserziehung zuwandte.

Lotto, Quartett und Bingo ... das klingt nicht gerade nach Schule, Lernen und Hausaufgaben. Aber früher waren das sogenannte "Lernspiele", die Rechnen, Lesen, Schreiben oder Naturkunde auf spielerische Weise verstehbar machten. Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung mit Lernspielen aus vier Jahrhunderten lernen Kinder im Spielzeugmuseum diese alten Spiele kennen und begeben sich dabei auf die Spur von Schule um 1900. An den Stationen unseres Spiel- und Lernparcours erleben große und kleine Besucher, wie viel Spaß in dem Thema Lernen steckt. Kommt vorbei, probiert aus, ob man im Spiegel seitenverkehrt malen kann oder bastelt Euch zum Beispiel ein Lesezeichen, ein Duftsäckchen oder als besondere optische Spielerei eine "Wunderscheibe" (Thaumatrop). Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter.
Kostenbeitrag: 2,50 EUR

Zielgruppe: Vorschule und Grundschulen,
Klassenstufe 1-3
Beim Besuch der Ausstellung gibt eine nachgebaute Schulszene Anlass zu gemeinsamen Überlegungen: Was wird in der Schule eigentlich unterrichtet? Um welche Fach- und Wissensrichtungen geht es? Und zu Hause, beschäftigen wir uns da auch manchmal mit "Wissen" - vielleicht ohne es überhaupt zu merken? Die Schüler probieren lustige Mal- oder Schreibspiele aus und hören Einmaleins- und ABC-Reime. Anschließend lernen sie zwei reproduzierte Brettspiele zur Verkehrserziehung kennen und können in Kleingruppen "Der Weg zur Schule" aus dem Jahr 1900 und "Der gute Schupo" aus dem Jahr 1924 spielen.