
Die Gemälde- und Skulpturensammlung verfügt im Augenblick über keine eigenen Ausstellungsflächen. Um der Öffentlichkeit dennoch den reichen Bestand der Sammlung vorzustellen, werden immer wieder Wechselausstellungen zu bestimmten Themenbereichen und Künstlern in einem der Häuser der museen der stadt nürnberg präsentiert.
Bedeutende Kunstwerke aus der Gemälde- und Skulpturensammlung sind Bestandteile der ständigen Museumsausstattung einiger städtischer Museen: Sammlungsobjekte können vor allem im Stadtmuseum Fembohaus (z.B. "Das Friedensmahl" von Joachim von Sandrart) und im Museum Tucherschloss bewundert werden.
Gemälde "Das Friedensmahl" von Joachim von Sandrart <http://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/themen/zeitreise.html>

Die Gemälde- und Skulpturensammlung ist aus den Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg hervorgegangen. Diese zählen zu den ältesten und größten kommunalen Kunstsammlungen des deutschsprachigen Raumes.
Ihren Beginn markieren die Stiftungen der Gemäldetafeln "Die Vier Apostel" im Jahre 1525 durch Albrecht Dürer. Durch Schenkungen und Stiftungen aus dem Patriziat, von Künstlern der Stadt, Zuwendungen von Gästen der Reichsstadt, Stiftungen und Legate Nürnberg verbundener Persönlichkeiten wuchsen diese bald zu einer bedeutenden Kunstsammlung an. Bald galt es als eine besondere Ehre, neben den Reichskleinodien die hochkarätigen Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg sehen zu können. Kunstförderung, Repräsentation, Ausstattung von Amtsräumen und Wirtschaftsförderung waren Beweggründe für den Nürnberger Rat, Gemälde-, Bildhauer- und Goldschmiedearbeiten sowie wissenschaftliche Instrumente zur weiteren Mehrung seines Kunstbesitzes zusammenzutragen.
Die Kunstschätze sind zur Zeit als Leihgabe in vielen Museen, öffentlichen Räumlichkeiten und bei Sonderausstellungen zu sehen.