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Die Nürnberger Lochgefängnisse waren eigentlich kein Strafgefängnis, sondern ein Untersuchungsgefängnis. Bis zur Abschaffung der Folter wurden die Gefangenen hier zur Erzwingung eines Geständnisses gefoltert, wenn sie die ihnen zur Last gelegten Untaten leugneten.

Mittelalterliche Lochgefängnisse

Themen - Gefängnis

Brunnenraum.

Das Untersuchungsgefängnis

Das Lochgefängnis war eigentlich kein Strafgefängnis, sondern ein Untersuchungsgefängnis. Für die Unterbringung der Häftlinge und Gefangenen während des gerichtlichen Strafverfahrens standen neben relativ einfachen Zellen auch Sonderzellen mit besonderer Ausstattung zur Verfügung.

Zu besichtigen sind u.a. folgende Räume:

  • die "normalen" Zellen für Untersuchungshäftlinge
  • die Stockzellen für "schwere" Untersuchungsgefangene
  • die Strafzellen für Brandstifter und Verleumder
  • die Folterkammer - genannt "Kapelle"
  • die so genannten Todeszellen
  • das Henkerstübchen für die letzte Mahlzeit
  • die Schmiede zur Herstellung von Fesseln
  • die Gefängnisküche
  • der Brunnenraum mit der Wasserversorgung

Handschellen und Folterinstrumente.

Die Folterkammer

Die Folterkammer wurde wegen ihrer baulichen Form auch "Kapelle" genannt. Sie ist noch immer mit einigen Folterinstrumenten ausgestattet. In diesem Raum wurden die Gefangenen zur Erzwingung eines Geständnisses gefoltert, wenn sie die ihnen zur Last gelegten Untaten leugneten.

 

 

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