

Samstag, 15. Mai 2010, 0.00 bis ca. 3.30 Uhr
Das Museum Industriekultur präsentiert sich als ein Ort des Hörens und wer den ganzen Abend schon unterwegs war, kann sich hier ausruhen und Swing, Jazz, Gypsy genießen.
Zur Würdigung des 100. Geburtstag von Django Reinhardt bietet der "Hot Club d'Allemagne" ein mitreißendes Sinti-Swing-Programm, das die unvergessenen Klassiker des 1934 von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli gegründete "Quintette du Hot Club de France" in beeindruckender Frische aufleben lässt.
Mehr zu Hot Club d'Allemagne unter
www.hot-club-swing.de
<http://www.hot-club-swing.de>

An ein bis zwei Sonntagen im Monat,
halbstündlich zwischen 15 und 17 Uhr.
Dauer der Vorführung: ca. 15 Min.
In der vollständig betriebsbereiten Bleisatz-Druckerei im Stil der 1930er Jahre wird eine alte Technik wieder lebendig, die mit dem Einzug des Computers verschwunden ist. Bei den spannenden Vorführungen erfahrener Drucker können die Besucher selbst Hand anlegen.

Vorführung an ein bis zwei Sonntagen im Monat,
von 14 bis 17 Uhr.
In einer nach alten Stichen rekonstruierten Bleistiftwerkstatt sind einige Schritte der handwerklichen Fertigung zu sehen.
Ferner wird erläutert, wie sich die Bleistiftherstellung seit den ersten Funden des Graphits im Jahre 1562 entwickelt und verändert hat. Wer möchte, kann einen "historischen Bleistift" gegen eine Schutzgebühr mit nach Hause nehmen.

Vorführungen im Lern- und Spaßlabor für Kinder und Familien
Dienstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr
Die Bayernweit wohl umfangreichste Computersammlung ist im Museum Industriekultur gelandet. Ein wesentlicher Teil dieser Bestände sind "historische" Spielecomputer und Videospiele. Anhand dieser Geräte lässt sich die 35jährige Entwicklung von simplen Spielen mit einfachster Grafik bis zu den hochkomplexen Designs aktueller Titel eindrucksvoll darstellen.
Die umfangreiche Sammlung enthält sowohl das erste Heimvideospiel als auch die Konsolen der neuesten Generationen. Dabei werden die Spielgeräte, darunter auch Originale aus den 1970er Jahren, nicht nur in Vitrinen ausgestellt - im Gegenteil: Die Besucher können und sollen sie sogar ausprobieren.
Fachlich angeleitet von Klaus Pompe, der die Sammlung zusammengetragen hat, pädagogisch unterstützt von Museumspädagoge Jürgen Zeh und den Lernwegbegleiter/innen des Bildungszentrums Stadt Nürnberg (durchwegs begeisterte "gamer") darf nach Herzenslust gespielt werden. Und alle erfahren unmittelbar: Elektronische Spiele machen nicht dick, dumm und aggressiv, sondern schlank, schlau und agil. Und alle interessierten erfahren höchst anschaulich die Geschichte der Computerspiele sowie die Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Objekten.
Für Schulklassen hält das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ) ein eigenes Angebot bereit. Näheres dazu finden Sie unter
www.kpz-nuernberg.de
<http://www.kpz-nuernberg.de/schule/1_mik.htm>

Wie funktioniert eine Dampfmaschine? Welche Fahrräder stellte man vor mehr als 100 Jahren her? Wie sah ein Klassenzimmer um 1910 aus? Gibt es tatsächlich sprechende Küchengeräte? Was ist ein "Tante-Emma-Laden"?
Alle diese Sachen können bei einem Kindergeburtstag im Museum erkundet und erlebt werden.
Elektrotechnik und Computerspiele
Zu Beginn wagen wir gemeinsame Experimente rund um Stromkreis, Widerstand und magnetische Wellen.
Bei einem "Theaterstück" erzählen sprechende Haushaltsgeräte die Geschichte der Elektrifizierung in der Küche. Dass der Strom auch das Spielen spannender machen kann, könnt ihr an alten und neuen Videospielen selbst ausprobieren.
Sport und Tempo sind heute das Thema! Fahrräder, Motorräder, Autos - eine lange Geschichte, von der das Museum abwechslungsreich erzählt. Bei einer kleinen Ralley kann die sportbegeisterte Geburtstagsmannschaft so einiges darüber selbst in Erfahrung bringen und auch ausprobieren.
Natürlich darf die Museumseinheit zum "Club" dabei nicht fehlen. Und so beschließt dann auch einTorwandschießen die Geburtstagsfeier.
Kinderalltag um 1910
In der kleinen Küche des Museums bekommt ihr einen Einblick in den Familienalltag früherer Zeiten.
Im Kolonialwarenladen geht es dann zum Einkaufen. Das Geburtstagskind darf alles besorgen, was zu einer Geburtstagseinladung nötig ist. Im Anschluss an die "Kaffeepause" geht es in die Schule! Aber keine Angst, es bleibt beim Spiel und nach dieser Schulstunde im historischen Klassenzimmer werdet ihr Bestimmt mit einem Fleißkärtchen belohnt.
Der Kindergeburtstag im Museum Industriekultur richtet sich an Kindergruppen von max. 12 Kindern ab 5 Jahren. Er kann von Mittwoch bis Samstag zwischen 11 und 16 Uhr stattfinden. Dauer: 120 Minuten
Bei Kindergruppen im Alter von 5 und 6 Jahren müssen mindestens zwei Erwachsene als Aufsichtspersonen teilnehmen, bei Kindergruppen ab 7 Jahren mindestens ein Erwachsener.
Zum Kindergeburtstag können mitgebrachten Speisen und Getränke im Cafebereich des Museums verzehrt werden. Geschirr steht zur Verfügung. Eine Reservierung im Rahmen der 120 Minuten ist möglich.
Kosten:
Das zweistündige Angebot kostet 90,- EUR inkl. Museumseintritt für die Kinder und zwei erwachsene Begleitpersonen.
Buchung und Beratung:
Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Tel. (0911) 13 31 - 238
Fax (0911) 13 31 - 318
erwachsene.familien@kpz-nuernberg.de
Postadresse:
Geschäftsstelle im Germanischen Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg