museen der stadt nürnberg

Die aktuellen und künftigen Veranstaltungen des Jahres 2012 im Museum Industriekultur.

Museum Industriekultur

Veranstaltungen

Auf spielerische Art und Weise können Kinder mathematische Gesetze ...
... und geometrische Figuren entdecken.

Matheland. Ausprobieren, knobeln, rechnen - Lernwerkstatt für Kinder von 4 bis 7 Jahren

Im "Matheland" können Kinder von der Vorschule bis zur 1. Klasse Grundschule (4 bis 7 Jahre), die Welt der Mathematik, ihre faszinierenden und alltagsprägenden Seiten auf spielerische Weise selbst entdecken - angeleitet und unterstützt durch pädagogische Betreuung.

Gelernt und experimentiert wird mit überdimensionalen Würfeln, Spielen und Parketten. Es gibt einen Fühltisch und einen Zahlengarten zu erkunden, eine binäre Uhr, Wikingerschiffe, ägyptische Pyramiden, die Bremer Stadtmusikanten. Selbst die Arche Noah und die Nürnberger Burg bergen Mathe-Rätsel in sich.

Termine 8. Mai bis 31. Juli:

Dienstag bis Freitag
9 - 14 Uhr
für die Vorschule (Kindergarten) bis 1. Klasse (4-7 Jahre)
Samstag und Sonntag
14 - 17 Uhr
für alle Besucher

Eintritt
Kindergärten, d.h. die Kinder und ihre Erzieherinnen sind frei.
Schülerinnen und Schüler der Grundschulen zahlen 2,50 EUR pro Kind, je zwei Lehrkräfte oder Begleitpersonen pro Klasse sind frei.

Führungen
Jede Klasse und Kindergarten-Gruppe erhält eine Betreuung bzw. Führung.

Anmeldung
Besuch nur nach Voranmeldung im Büro des Schulmuseums:
Tel. (0911) 53 02 - 574 oder
schulmuseum-Spamschutz, alles zwischen diesen Gedankenstrichen bitte löschen-@ewf.uni-erlangen.de

Wichtiger Hinweis
Die Lernwerkstatt wird auch vom 2. bis 28. Oktober angeboten, dann in erweiterter Form für Kinder von 4 bis 8 Jahren.

 

Blick in die historische Druckwerkstatt.

Entstehung einer Zeitung gestern und heute

In Kooperation mit den Nürnberger Nachrichten bietet das Museum Industriekultur zwei interessante Sonderveranstaltungen an:

Sonntag, 13. Mai 2012, 10 Uhr
Sonderführung für Erwachsene in der historischen Druckwerkstatt des Museums.

Mittwoch, 16. Mai 2012, 20 Uhr
Besichtigung zum Thema "Rotationsdruck" am Produktionsort, bei den Nürnberger Nachrichten.

Anmeldung für beide Termine bitte unter
Tel. (0911) 216 - 24 71 oder per E-Mail:
ernst.sommerfeld@pressenetz.de

 

Die Fürther Straße im Jahr 1929.

Die Fürther Straße - Schauplatz steten Wandels

Film von Herbert Liedel mit historischen Passagen aus dem BR-Archiv, Studio Franken.

Jeden Sonntag um 11 Uhr im Museumskino Industriekultur

Der Film beleuchtet in 45 Minuten die Geschichte der Fürther Straße - von der Landchaussee zur pulsierenden Verkehrsader zwischen Nürnberg und Fürth. Hier fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland, hier war die Wiege der Zweiradindustrie, und hier war mit Schuco der wichtigste Nürnberger Spielwarenproduzent ansässig. Hier saßen die alliierten Siegermächte zu Gericht über das nationalsozialistische Deutschland.

Im 19. Jahrhundert lagen hier die Villen der Nürnberger Hopfenhändler, dann machten Fabriken wie Hercules, Triumph, AEG u.a. die Fürther Straße zu einer Achse der Industrialisierung. In den letzten Jahrzehnten veränderte ein tiefgreifender Strukturwandel das Bild erneut - die genannten Fabriken verschwanden oder wurden verlagert. Wo einst Schrauben und Spielzeug produziert wurden, werden heute Daten verarbeitet. Die Straße, die Läden, die Cafés sind heute multikulturell geprägt. Eine Brezelbäckerei, ein Zauberer, viele interessante Läden machen einen Spaziergang entlang der Fürther Straße zum abwechslungsreichen Erlebnis. Und die Welt schaut wieder in die Fürther Straße, wo am 21. November 2010 als neue städtische Museumsinstitution am authentischen Ort, im Justizpalast, das Memorium Nürnberger Prozesse eröffnet wird.

Foto: Boxring mit Trainingsgeräten
Willkommen im Boxring!
Foto: Torwand
Zielsicher das Tor treffen!

Das "Sportcamp" im Museum Industriekultur

Die Gelegenheit zum Ausprobieren

Auf der Freifläche südlich des Museums hat das Sportcamp seinen Platz gefunden. Hier ist Anfassen ausdrücklich erlaubt, ja unerlässlich, um an verschiedenen Sportgeräten Hand anzulegen. In sternförmig angeordneten Transportcontainern kann an Simulatoren gelaufen oder gerudert werden. Ein Boxring lädt zum Training und Fußbälle gibt es am Tisch oder an der Torwand. Einige historische Turngeräte - diese aber nur zum Anschauen (!!) - erinnern an vergangene Zeiten. Das Indoor-Board ist dagegen aktuell und erfordert viel Geschicklichkeit und Körperbeherrschung - nur Mut!

Das Sportcamp ist ab 1. Mai geöffnet von 10.00 bis 16.00 Uhr, sofern das Wetter es zulässt.

In der historischen Druckwerkstatt.

Vorführungen in der historischen Druckwerkstatt

An ein bis zwei Sonntagen im Monat,
halbstündlich zwischen 15 und 17 Uhr.

Dauer der Vorführung: ca. 15 Min.

In der vollständig betriebsbereiten Bleisatz-Druckerei im Stil der 1930er Jahre wird eine alte Technik wieder lebendig, die mit dem Einzug des Computers verschwunden ist. Bei den spannenden Vorführungen erfahrener Drucker können die Besucher selbst Hand anlegen.

Termine

Juni
10./ 24.06.2012
Juli
08./ 22.07.2012
September
16./ 30.09.2012
Oktober
14./ 28.10.2012
November
11./ 25.11.2012

In der historischen Bleistiftwerkstatt.

Vorführungen in der historischen Bleistiftwerkstatt

Vorführung an ein bis zwei Sonntagen im Monat,
von 14 bis 17 Uhr.

In einer nach alten Stichen rekonstruierten Bleistiftwerkstatt sind einige Schritte der handwerklichen Fertigung zu sehen.

Ferner wird erläutert, wie sich die Bleistiftherstellung seit den ersten Funden des Graphits im Jahre 1562 entwickelt und verändert hat. Wer möchte, kann einen "historischen Bleistift" gegen eine Schutzgebühr mit nach Hause nehmen.

Termine

Mai
20.05.2012
Juni
17.06.2012
Juli
01./ 15./ 29.07.2012
September
23.09.2012
Oktober
07./ 21.10.2012
November
04./ 18.11.2012
Dezember
26.12.2012

35 Jahre Computerspiele: neu ausgestellt im Museum Industriekultur.

Videospiele von A bis Z

Vorführungen im Lern- und Spaßlabor für Kinder und Familien

Jeden Sonntag und an allen Dienstagen während der Ferien in Bayern von 14 bis 17 Uhr

Die Bayernweit wohl umfangreichste Computersammlung ist im Museum Industriekultur gelandet. Ein wesentlicher Teil dieser Bestände sind "historische" Spielecomputer und Videospiele. Anhand dieser Geräte lässt sich die 35jährige Entwicklung von simplen Spielen mit einfachster Grafik bis zu den hochkomplexen Designs aktueller Titel eindrucksvoll darstellen.

Die umfangreiche Sammlung enthält sowohl das erste Heimvideospiel als auch die Konsolen der neuesten Generationen. Dabei werden die Spielgeräte, darunter auch Originale aus den 1970er Jahren, nicht nur in Vitrinen ausgestellt - im Gegenteil: Die Besucher können und sollen sie sogar ausprobieren.

Fachlich angeleitet von Klaus Pompe, der die Sammlung zusammengetragen hat, pädagogisch unterstützt von Museumspädagoge Jürgen Zeh und den Lernwegbegleiter/innen des Bildungszentrums Stadt Nürnberg (durchwegs begeisterte "gamer") darf nach Herzenslust gespielt werden. Und alle erfahren unmittelbar: Elektronische Spiele machen nicht dick, dumm und aggressiv, sondern schlank, schlau und agil. Und alle interessierten erfahren höchst anschaulich die Geschichte der Computerspiele sowie die Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Objekten.

Für Schulklassen hält das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ) ein eigenes Angebot bereit. Näheres dazu finden Sie unter
externer Link www.kpz-nuernberg.de
<http://www.kpz-nuernberg.de/schule/1_mik.htm>

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