


Ein Aktionstag für Erwachsene, Kinder und alle Freunde des Hauses
21. März 2010, von 14 bis 18 Uhr
Von Sonderausstellungen über Stadtgespräche bis hin zu Filmen, Führungen und Familientagen: Das Stadtmuseum Fembohaus, eines der schönsten Patrizierhäuser Nürnbergs, bietet viel.
Am 10. März 2000 wurde das Stadtmuseum Fembohaus wiedereröffnet. Grund genug zu feiern! Wir laden Sie herzlich ein!
Begeben Sie sich bei stündlichen Führungen auf einen kurzweiligen Spaziergang durch die Stadtgeschichte. Lassen Sie sich die neue Sonderausstellung "Nürnberg baut auf! Straßen. Plätze. Bauten" fachkundig erklären. Lernen Sie mit den Ehrenamtlichen des Fembohauses stille Ecken und weniger Bekanntes kennen! Oder machen Sie sich selbst auf den Weg mit einer Audioführung mit Günter Stössel - natürlich aff nämbercherisch!
Kinder gestalten einen feierlichen Kaiserempfang wie in früheren Zeiten. Oder sie nehmen teil an der neuen spannenden Schatzsuche im Stadtmuseum, die das KPZ dem Fembohaus zum Jubiläum geschenkt hat. Bei einer interessanten Rallye können sie selbst das Museum erkunden und schließlich in der Kreativwerkstatt ihren ganz persönlichen Fembohaus-Button gestalten.
Mit einem passenden Slogan oder einem lustigen Reim gratulieren Groß und Klein dem Stadtmuseum zum Geburtstag: Die besten Gedichte und Texte werden zum Abschluss prämiert.
Der Aktionstag findet in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) statt und wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der museen der stadt nürnberg unterstützt.
Der Eintritt und alle Angebote sind an diesem Tag kostenfrei!
Das genaue Programm können Sie als PDF-Datei herunterladen, ebenso eine Zeittafel der Sonderausstellungen der letzten 10 Jahre:
Programm des Aktionstages
PDF-Datei (16 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/programm_10_jahre_fembohaus.pdf>
Sonderausstellungen im Stadtmuseum Fembohaus 2000-2010
PDF-Datei (78 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/10_jahre_fembohaus.pdf>

Ferdinand Streb und Fritz Trautwein
Hamburg, 1947
Auch im Jahr 2010 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen.
Der März ist dem Entwurf "Der Hauptmarkt aus der Vogelschau" von Ferdinand Streb und Fritz Trautwein aus dem Jahr 1947 gewidmet, der vom 2. bis zum 31. März 2010 in der Ausstellung "Nürnberg baut auf! Straßen, Plätze, Bauten" im Fembohaus zu sehen ist.
Nürnberg, das nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer der am schlimmsten zerstörten Städte Deutschlands zählte, schrieb 1947 einen Architekturwettbewerb zum Wiederaufbau der Altstadt aus. Architekten aus ganz Deutschland reichten zahlreiche Entwürfe zu allen möglichen Bereichen der Stadt ein - allein vier der dreizehn späteren Preisträger befassten sich mit dem Nürnberger Hauptmarkt: Die vier Platzseiten des Hauptmarkts hatten sich über Jahrhunderte hinweg kaum verändert. Erst die verheerenden Luftangriffe der Jahre 1944/45 vernichteten diesen einmaligen Bestand mittelalterlicher Bausubstanz. Bis auf den Schönen Brunnen, Teile der Frauenkirche und Teile des Gebäudes der Industrie- und Handelskammer fielen die umliegenden Gebäude dem Krieg zum Opfer. Die vorgelegten Entwürfe reichten von historisierenden bis zu radikal modernen Lösungen.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über den Entwurf, seine Schöpfer und die Hintergründe der Entstehung erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des März-Schaustücks bietet Rudolf Käs M.A., Leiter des Stadtmuseums Fembohaus, zwei kostenlose Spezialführungen an:


Samstag, 15. Mai 2010, 19 bis ca. 1.30 Uhr
Special guest: Norbert Nagel, Klarinette und Saxofon
Das Trio begibt sich auf eine Reise durch Zeiten und Stilmittel der Musikgeschichte und trifft dabei auf alte Meister und mitreißende Kompostionen. Unterwegs zwischen den Welten. Begleiten Sie Juri Kravets, Bayan, Marco Kühnl, Kontrabaß, Joachim Ley, Schlagzeug, und Norbert Nagel, der später dazu stößt.
Immer zur vollen Stunde.
(im Erdgeschoss über den Innenhof zu erreichen!)
Die Stadt rang um ihre Zukunft und erfand sich neu. Die Stadt ist wiedererstanden als Synthese aus Altem und Neuem. Die Ausstellung zeigt die "Blaupause" für den Wiederaufbau Nürnbergs.
Noricama-Saal (erreichbar über den Innenhof)
19, 20, 23 und 0 Uhr
21 bis 23 Uhr



29. Januar bis 20. Juni 2010
Der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg folgte der Wiederaufbau Nürnbergs. Die Stadt rang um ihre Zukunft und erfand sich neu. Dabei wies das einstige Stadtbild den Weg: Der alte Stadtgrundriss wurde beibehalten, Verkehrsverbesserungen wurden durchgeführt und Baudenkmäler wiederhergestellt, die den Maßstab für die Neubebauung bildeten. Die Stadt ist wiedererstanden als Synthese von Altem und Neuem.
"Die erste Halbzeit des Wiederaufbaus" (Heinz Schmeißner) steht im Zentrum der Ausstellung. Sie zeichnet den Nürnberger Weg nach: von der Zerstörung über die Planungen zum Wiederaufbau. Im Mittelpunkt stehen der Hauptmarkt, der Egidienplatz, die untere Königstraße, die Dr.-Kurt-Schumacher-Straße, der Uferweg an der Pegnitz sowie zahlreiche Bauten wie die Burg, das Rathaus und das Hochhaus am Plärrer. Anhand von Modellen, Schaubildern, Plänen, Fotografien und Filmausschnitten wird der Weg des Wiederaufbaus deutlich. Der Grundplan für den Wiederaufbau Nürnbergs, der vor 60 Jahren verabschiedet wurde, ist der Anlass für den Blick zurück auf die "erste Halbzeit des Wiederaufbaus".
Die Doppelausstellung "Nürnberg baut auf! Straßen. Plätze. Bauten" und "Weichen für den Wiederaufbau" (Stadtarchiv Nürnberg) nimmt den Grundplan für den Wiederaufbau von 1950 und die deutsche Bauausstellung von 1949 zum Anlass, an das Wiedererstehen Nürnbergs zu erinnern.
Der Katalog der Doppelausstellung umfasst 264 Seiten und kostet 19,80 EUR.

Vom Wettbewerb zum Grundplan - Planungen zum Wiederaufbau der Altstadt
Lichtbildervortrag mit Maximilian Rosner und Dr. Clemens Wachter
Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr
Eintritt: 4,00 EUR
Der Architekturwettbewerb zum Wiederaufbau der Nürnberger Altstadt war einer der frühesten und größten Deutschlands. Auf Basis seiner Ergebnisse sollte zunächst ein Grundplan für den Wiederaufbau entwickelt werden. Architekten aus ganz Deutschland nahmen mit zahlreichen Entwürfen teil, die von radikal-modernen bis zu historisierenden Vorschlägen reichten. Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Hans Ziegler begutachtete insgesamt 188 Arbeiten und vergab etliche Preise.
Aus dem Wettbewerb wurde der Grundplan für den Wiederaufbau vom 1. April 1950 entwickelt und dieser am 26. April 1950 vom Stadtrat beschlossen. Wichtige Grundgedanken waren dabei die Erhaltung des historischen Stadtgrundrisses und die Einfügung der erhaltenen und wiederaufzubauenden Baudenkmale in eine zurückhaltende, maßstabsgerechte Neubebauung. Auch die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, der Wohnungsbau nach modernen Erfordernissen und die Freihaltung des Blickes von der Lorenzkirche auf die Burg hatten große Bedeutung.
Der Grundplan von 1950 wurde nach einer öffentlichen Diskussion weiterentwickelt. Problematische Verkehrsachsen wie die geplante Uferstraße wurden entschärft, das Hochwasserproblem durch einen überbauten Hochwasserstollen bei Erhaltung der Fleischbrücke gelöst. Entlang der Pegnitz wurden Grünflächen und Uferwege vorgesehen.
Die beschlossenen Änderungen wurden schließlich im Grundplan von 1957 zusammengefasst. Dieser entsprach weitgehend dem um 1970 abgeschlossenen Wiederaufbau der Altstadt.
Eine Vision für den Egidienplatz
Josef Weber, Leiter des Stadtplanungsamtes
im Gespräch mit Rudolf Käs und Gesa Büchert (Mitarbeiterin des Kunst und Kulturpädagogischen Zentrums)
Sonntag, 11. April 2010, 15.30 Uhr
Der Egidienplatz zählte vor dem Zweiten Weltkrieg zu einem der schönsten und bedeutendsten Plätze Nürnbergs. In den Bombennächten von 1944/45 sank er in Schutt und Asche. Nach dem Willen der Architekten Fritz Mayer und Walter Mayer sollte der Platz als "Domäne des Fußgängers" wiedererstehen. Die beiden zeichneten in den 1950er Jahren nicht nur für das neue Pellerhaus, sondern auch für die Platzgestaltung verantwortlich. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Der Platz ist heute öder denn je und dient vor allem dem ruhenden Verkehr.
Wie kann der Platz unter Berücksichtigung seiner historischen Strukturen revitalisiert und zu einem Ort der Begegnung mit eigenem Reiz werden? Was muss getan werden, um ihn zu einem stimmungsvollen Platz für Berufstätige, Einheimische und Touristen zu machen? Wie kann man sie zum Verweilen und Flanieren animieren? Kurz, wie kann der Platz wieder an Attraktivität und Aufenthaltsqualität gewinnen?
Das "Stadtgespräch" ist eine gemeinsame Veranstaltung des Stadtmuseums Fembohaus und des KPZ. Mit ausgewählten Gästen sprechen Fachleute über Fragen des Stadtbilds und der Architektur Nürnbergs und bieten ein Forum für Fragen und Diskussionen.

Nürnberg im Film II
Porträt einer deutschen Stadt 1945 bis 1971
52 Min.
Jeden 1. Samstag im Monat, 15 Uhr
Eintritt: 4,00 EUR
Nürnberg - Lebendiges Denkmal
Ein Resümee nach 20 Jahren Wiederaufbau, 1968
55 Min.
Jeden 2. und 4. Samstag im Monat, 15 Uhr
Eintritt: 4,00 EUR
Die Städtischen Werke, 1957
36 Min.
Jeden 3. Samstag im Monat, 15 Uhr
Eintritt: 4,00 EUR
Nürnberg im Film I und II
Porträt einer deutschen Stadt 1911 bis 1971
105 Min.
Jeden Samstag im Monat, 16 Uhr
Eintritt: 4,00 EUR

Zwischen Sandstein und Beton - Nürnbergs Sonderweg im Wiederaufbau
1. Stadtspaziergang der Altstadtfreunde Nürnberg e.V.
Samstag, 27. März 2010, 10 bis 16 Uhr (alle 15 Minuten)
Treffpunkt: Kaiserstraße, Schüsselbrunnen
Rundbastei - Maxtormauer
Beispiel für den Wiederaufbau der Stadtmauer
Führung mit Helge Weingärtner
Samstag, 17. April 2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Maxtormauer 16
Eintritt: 4,00 EUR
Die Stadtmauer ist das größte denkmalgeschützte Bauwerk Nürnbergs. Die während des Zweiten Weltkriegs entstandenen Schäden an dem 3,7 Kilometer langen Mauerzug waren jedoch erheblich: Von 84 Türmen waren 20 leicht, 50 schwerer beschädigt und 14 Türme total zerstört. Früh erkannte man den Wert der Stadtmauer für den Wiederaufbau: Wollte man die Altstadt wiederherstellen, so konnte man auf den Befestigungsring nicht verzichten.
Die Maxtormauer ist der letzte Abschnitt der Stadtmauer, der wiedererrichtet beziehungsweise saniert wurde. Anhand der Wiederherstellung der einzelnen Partien - soweit sie möglich war - können nun alle Bauphasen der Stadtmauer nachvollzogen werden: die mittelalterliche Mauer mit Wehrgang und Türmen, die Rundbastei von 1527 mit späteren Veränderungen, die Zwingermauer, im 16. Jahrhundert umgebaut zu Kanonenstellungen, sowie die letzten Veränderungen von 1806. Von der Rundbastei in der Mitte der Maxtormauer lassen sich die Bauvornahmen der letzten Jahre sehr gut überblicken.
Die Führung zeigt die besondere Problematik des denkmalpflegerischen Umgangs mit einem teilzerstörten historischen Baudenkmal, berichtet aber auch Wissenswertes über die Stadtmauertürme und ihre Bewohner.
Spuren des Wiederaufbaus an der St. Lorenzkirche
Begehung der Dachwerke von Chor und Langhaus und Turmbesteigung
mit Marco Popp
Samstag, 15. Mai und 5. Juni 2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Feyerglocke unter der Westempore
Eintritt: Erwachsene 3,00 EUR, Kinder und Ermäßigte 1,50 EUR (Mesnerstube)
Bei der Führung zum Wiederaufbau der St. Lorenzkirche soll bei gutem Wetter zunächst ein Blick auf das Äußere der Kirche geworfen werden, wo noch vorhandene Kriegsschäden sowie wiederhergestellte Mauerwerkspartien zu sehen sind. Der Rundgang führt anschließend ins Innere. Hier stehen vor allem Gewölbe und einzelne Ausstattungsgegenstände im Mittelpunkt der Betrachtung, an denen Kriegsschäden bzw. rekonstruierte Partien erkennbar sind. Der Weg führt anschließend in die Dachwerke von Langhaus und Hallenchor. Hier ist der Wiederaufbau am stärksten erlebbar, weil beide Dächer in veränderter, moderner Konstruktionsweise wiedererrichtet wurden. Ein Aufstieg auf den Nordturm, der wie der südliche zahlreiche Einschusslöcher aufwies, die schon kurz nach Kriegsende wieder geschlossen wurden, soll die Führung bei einem Blick über die Dächer der Stadt ausklingen lassen.
Beschränkte Teilnehmerzahl, telefonische Voranmeldung unter (0911) 231 - 25 92
Das Rathaus: Wiederaufbau oder Rekonstruktion?
Rundgang mit Nikolaus Bencker
Samstag, 10. April 2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Ehrenhalle
Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges trafen die Rathausgebäude besonders schlimm: Der gotische Rathaussaal brannte aus, vom Wolff'schen Bau waren nur Teile der Fassaden stehen geblieben, der Nordturm war fast völlig zerstört und der Südturm stark beschädigt. Der gotische Rathaussaal und der Wolff'sche Bau sollten in ihrem ursprünglichen äußeren Erscheinungsbild wiederhergestellt werden. Aber es dauerte mehr als 10 Jahre, bis man ein neues Dach über den Umfassungsmauern des gotischen Rathaussaales wieder aufrichtete, und erst 15 Jahre nach Kriegsende sollte der Wiederaufbau der Schaufassade des Wolff'schen Bau abgeschlossen sein.
Aus Verkehrsgründen hatte man die Fassade zur Theresienstraße um zwei Achsen verkürzt, da eine Aufweitung der Straße erforderlich war. Der Ostflügel des Rathauses entstand nach den Wolff'schen Plänen, aber in zeittypischer Fassadengestaltung. Anstelle des historistischen Essenweinbaus entstand ein neuer Nordflügel mit Stilelementen der Renaissance. Die wenigen geretteten Ausstattungsteile wie der "Schöne Saal" mit Bildern von Paul Juvenel, das Flötner-Zimmer und die Holzstube wurden im zweiten Obergeschoss des Wolff'schen Baus zusammengefasst. Der Rathaussaal wurde erst in den achtziger Jahren ausgebaut - eine moderne Wandgestaltung scheiterte und ist einer späteren Zeit vorbehalten.
Die Führung mit Nikolaus Bencker widmet sich den wieder hergestellten Bauteilen, aber auch den baulichen Ergänzungen in neuen Formen sowie den wieder eingebauten historischen Ausstattungsteilen, die an die Glanzzeit der reichsstädtischen Epoche erinnern.
Das Hochhaus am Plärrer: Ein Schlüsselbeispiel moderner Architektur
Besichtigung mit Nikolaus Bencker
Samstag, 20. März und Sa, 24. April, 11 Uhr
Treffpunkt: Foyer
Beschränkte Teilnehmerzahl, telefonische Voranmeldung unter (0911) 231 - 25 92

Was beschäftigte die Menschen in den 1950er Jahren? Nach dem Besuch der Ausstellung stellen sich Altbürgermeister Willy Prölß oder Walter Schatz, der ehemalige Lokalchef der Nürnberger Nachrichten, als Zeitzeugen den Fragen der Jugendlichen.
Für Schulklassen ab 8. Jg.
Dauer: 90 Minuten
Buchung unter:
Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum Nürnberg
<http://www.kpz-nuernberg.de>
Tel. (0911) 13 31 - 241
Die einstündige Ausstellungsführung gibt Einblick in den Wiederaufbau zentraler Bauten und Plätze der Innenstadt. Anschließend berichtet Altbürgermeister Willy Prölß beziehungsweise Walter Schatz, der ehemalige Lokalchef der Nürnberger Nachrichten, als Zeitzeuge von der Nürnberger Politik, Gesellschaft und Kultur der 1950er Jahre.
Termine:
31.01/ 21.02/28.03/ 25.04/ 16.05 und 13.06.2010
jeweils 15 Uhr
Buchung von Führungen für Gruppen unter:
Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum Nürnberg
<http://www.kpz-nuernberg.de>
Tel. (0911) 13 31 - 238
E-Mail: erwachsenen@kpz-nuernberg.de

Nürnberg, 1935-1939
Lindenholz
Auch im Jahr 2010 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Juni ist dem Modell der Nürnberger Altstadt gewidmet, das vom 1. bis zum 30. Juni 2010 im Stadtmuseum Fembohaus zu sehen ist.
1935 bekam das Nürnberger Hochbaumt den Auftrag, ein Modell der Altstadt anfertigen zu lassen. Monatelang dauerten allein die Vorbereitungen: Handrisse von Fassadenabwicklungen mussten organisiert werden, Werkpläne wurden zur Verfügung gestellt und das Ohm-Polytechnikum ließ von seinen Studenten die gesamte Stadtmauer und die Burg zeichnen. Unter den Händen der vier erfahrenen Holzbildhauer Gustav Fischer, Alexander Hehl, Konrad Heisinger und Ludwig Köpf entstand schließlich im Maßstab 1:500 das Lindenholz-Modell nach mehr als vierjähriger Arbeit. In seiner außerordentlich detailgenauen Ausführung dokumentiert es eindrucksvoll die spätmittelalterliche Geschlossenheit des Stadtbildes und den Bauzustand kurz vor der Zerstörung Nürnbergs im Zweiten Weltkrieg. Eingelagert im Kunstbunker im Burgberg entging dieses letzte Zeugnis der besterhaltenen deutschen Großstadt des Mittelalters der Vernichtung, während das reale Nürnberg in Schutt und Asche sank.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Stadtmodell, seine Schöpfer und seine Bedeutung erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des Juni-Schaustücks bietet Rudolf Käs M.A., Leiter des Stadtmuseums Fembohaus, zwei kostenlose Spezialführungen an:

Johann Philipp Kreutzfelder
Öl auf Leinwand
Nürnberg, 1614
Auch im Jahr 2010 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der September ist dem Bildnis des Bartholomäus Viatis von Johann Philipp Kreutzfelder aus dem Jahr 1614 gewidmet, das vom 1. bis zum 30. September 2010 im Stadtmuseum Fembohaus präsentiert wird.
Bartholomäus Viatis wurde 1538 in Venedig als Sohn eines Krämers geboren und mit 12 Jahren nach Nürnberg zur Ausbildung geschickt. Hier startete er eine beispiellose Karriere als Handelsmann - bei seinem Tod 1624 war er der reichste Kaufmann nördlich der Alpen. Viatis' Tochter heiratete den Nürnberger Kaufmann Martin Peller, der um 1600 am Egidienberg das "Pellerhaus" erbaute, dessen barocke Repräsentationsräume mit erlesenen Kunstwerken versehen waren. Das außerordentlich hochwertige Bildnis des Bartholomäus Viatis kann anhand einer historischen Fotografie zweifelsfrei dem "Schönen Zimmer" zugeordnet werden und es gilt als sicher, dass das Porträt bereits zur originalen Ausstattung gehörte. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Bürgerhaus fast völlig zerstört, jedoch konnte die Holzvertäfelung des "Schönen Zimmers" gerettet werden: 1957 wurde sie in die Dauerausstellung des Stadtmuseums Fembohaus integriert, wo nun seit Kurzem nach umfangreicher Restaurierung auch Kreutzfelders Gemälde zu sehen ist.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Gemälde, den Künstler und seine Geschichte erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des September-Schaustücks bietet Dr. Ursula Kubach-Reutter, Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg, zwei kostenlose Spezialführungen an:

Familien-Aktionstag
Sonntag, 7. November 2010, 14 bis 17.30 Uhr
Wer ist eigentlich der Pelzmärtel? Was hat er mit Sankt Martin zu tun? Warum werden am Martinstag Gänse gegessen?
Das Stadtmuseum Fembohaus und das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg laden ein zum fröhlichen Familientag rund um den Pelzmärtel und die Martinsgans.
Wo hat sich die Gans versteckt? Die kleineren Kinder begeben sich auf eine lustige Gänsesuche im Museum, während die älteren bei einem unterhaltsamen Erkundungsspiel dem Speisen und Genießen in der Alten Reichsstadt auf den Grund gehen.
Im Museumsatelier gestalten sie fröhliche Fensterbilder mit Martinsgänsen und in der Ausstellung "Mitspieler gesucht" entwerfen sie ihr ganz persönliches Gänsespiel, das sie gleich vor Ort nach Herzenslust spielen können.
Während die Kleinen kreativ sind, hören die Großen Interessantes und Wissenswertes über den fränkischen Pelzmärtel und die Martinsgans.
Was wäre der "Pelzmärtel" ohne einen Lichterzug? In der Laternenwerkstatt werden bunte Laternen gebastelt und bekannte Martinslieder einstudiert.
In der Dämmerung führt dann ein stimmungsvoller Laternenzug durch das ganze Museum. Schließlich kommt noch der Pelzmärtel persönlich ins Fembohaus und belohnt die Kinder mit einer kleinen Überraschung.
Eintrittspreis
2,00 EUR für die Pelzmärtel-Karte, zusätzlich zum regulären Museumseintritt
Kinder bis 16 Jahren zahlen keinen Aufschlag.
Der Akltionstag wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern der museen der stadt Nürnberg unterstützt.

30. Juli bis 21. November 2010
Mit 25 Jahren Sammel- und Archivierungstätigkeit dokumentiert das Deutsche Spielearchiv nahezu lückenlos die Spieleproduktion seit 1945. Mit dem Umzug aus Marburg nach Nürnberg sind die 30.000 Spiele des Spielearchivs nun endlich in der neuen Heimat angekommen und warten auf ihren Auftritt im Ausstellungsforum des Stadtmuseums Fembohaus.
Die Ausstellung "Mitspieler gesucht!" möchte das Archiv und seinen wertvollen Schatz vorstellen und auf diese Weise einen neuen spielerischen Wind in Nürnbergs Gassen bringen. Den Kern der Ausstellung bilden die sechs zentralen Aufgaben des Archivs - Sammeln, Ordnen, Informieren, Bewahren, Vernetzen, Verbinden -, die anhand von witzigen Illustrationen und eingängigen Bei-Spielen sowohl die wichtige Inventarisierungsarbeit eines Archivs als auch die spielerische Arbeit mit Menschen dokumentieren. Der Archiv-Bestand wird dem Besucher anhand einer "memory lane", einer Spiele-Zeitachse, exemplarisch gezeigt. Hier findet der eine oder die andere sicher einige Erinnerungsstücke und Kleinode der eigenen spielerischen Vergangenheit wieder und kann sich einen guten Überblick über die Entwicklung der Spieleszene seit den späten 1940er Jahren verschaffen.
Neben der Präsentation der Aufgaben und Ziele soll vor allen Dingen aber auch gespielt werden. Denn der Wert und die Funktion des Kulturguts Spiel zeigen sich letztlich in seiner Fähigkeit, unterschiedlichste Menschen zusammen an einen Tisch zu bringen. Aus diesem Grund stehen an den Wochenenden Spielebetreuer bereit und animieren die Besucher zum Ausprobieren einer vielfältigen Auswahl alter und neuer Spiele.
Deutsches Spielearchiv Nürnberg
<http://www.museen.nuernberg.de/spielearchiv/index.html>
Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Bestände und Aufgaben des Spielearchivs. Sie skizziert die Zukunftsperspektiven in der Spielzeug- und Spielestadt Nürnberg und lädt darüber hinaus zum aktiven Spiel ein. Das umfangreiche Begleitprogramm mit vielen Spiel- und Informationsangeboten verweist auf die enormen Möglichkeiten des Archivs auf dem Weg zu einem künftigen Spielezentrum. "Mitspieler gesucht!" heißt: Spielen Sie mit!
Eintrittspreis
Alle Veranstaltungen außerhalb der normalen Museumsöffnungszeiten sind kostenlos (Ausnahmen sind gesondert vermerkt).
Nutzen Sie die Vorteile unserer "Vielspieler-Karte":
Für nur 10,00 EUR (erwachsene Einzelperson) bzw. 15,00 EUR (Familien) können Sie beliebig oft die Ausstellung und alle Sonderveranstaltungen besuchen!
Liebe Leser, outen Sie sich als Spieler mit unserem Spiele-Steckbrief! Hier können Sie uns mitteilen, was Sie gerne spielen, gegen wen Sie einmal gerne spielen würden oder welche Wünsche Sie an unser Archiv haben. Senden Sie den ausgefüllten Steckbrief einfach per Post oder Fax an das Deutsche Spielearchiv Nürnberg und Sie werden umgehend Teil unseres "Goldenen Buches" in der Ausstellung im Stadtmuseum Fembohaus.
Sie können den Steckbrief hier als PDF-Datei herunterladen.
Spiele-Steckbrief
PDF-Datei (8 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/spiele_steckbrief.pdf>
Während der gesamten Ausstellungsdauer haben Sie jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr die Möglichkeit, an die 100 Spiele kennenzulernen und auszuprobieren. Kommen Sie mit Ihren Familien und Freunden und lassen sich von unseren Betreuern die gewünschten Spiele erklären. Auch unter der Woche liegen spannende Spiele für den kleinen Spielehunger zwischendurch bereit.
Beim Gang durch die Ausstellung blicken Sie hinter die Kulissen des Spielearchivs und lernen seine Sammlung und seine Aufgaben kennen. Wir informieren Sie über Spieleklassiker und -neuheiten, über das "Spiel des Jahres" und darüber, wer eigentlich Spiele erfindet. Wollten Sie immer schon wissen, warum Menschen spielen, wie wichtig das Spielen für uns ist und welcher Spielertyp Sie selbst sind? Dann begleiten Sie uns auf diese aktionsreiche Tour, bei der natürlich auch gespielt wird.
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg.
Preis:
2,00 EUR pro Person zzgl. Museumseintritt
Kinder bis 16 Jahre frei
Diese Führung ist auch für Gruppen buchbar. Weitere Informationen unter:
Sonntag, 5. September 2010, 15.30 Uhr
Seit über 30 Jahren wird der Kritikerpreis "Spiel des Jahres" vergeben. Für viele stellen die Preisträger Kaufempfehlungen dar, auf die sie sich verlassen können. Doch wie wird ein Spiel eigentlich "Spiel des Jahres"? Welche Kriterien muss ein Spiel haben, damit es diese begehrte Auszeichnung erhält? Und wer vergibt den Preis? Der Sprecher der Jury, Bernhard Löhlein, gibt Ihnen einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und schildert aus erster Hand, worauf es beim "Spiel des Jahres" ankommt. Und natürlich dürfen die aktuellen Preisträger nach Herzenslust ausprobiert werden.
Donnerstag, 16. September 2010, 19 Uhr
Der Spieleautor und -verleger Johann Rüttinger lädt Sie zusammen mit seinem Illustrator Rolf Vogt zu einem Blick hinter die Kulissen der Spieleentwicklung ein. Der 1947 in Nürnberg geborene Grafiker und Spielenarr gründete 1994 den Verlag "Drei Magier Spiele". Für sein Verlagsprogramm, darunter so erfolgreiche Spiele wie "Geistertreppe" oder "Kakerlakenpoker", erhielt er viele Auszeichnungen.
Als erfahrener Autor und Verleger weiß Rüttinger, wie aus einer ersten, unscheinbaren Idee ein preisgekröntes Spiel entstehen kann. Und als langgedienter Spielexperte bezieht er dieses Wissen nicht nur aus seiner eigenen Arbeit, sondern auch durch seine Freundschaft mit Szenegrößen wie Alex Randolph und Erwin Glonnegger.
Freitag, 24. September 2010, ab 19.00 Uhr
Alle, die sich mit den Schließungszeiten des Stadtmuseums Fembohaus nicht anfreunden können, lädt der Spieleclub Ali Baba in seine Räumlichkeiten zur Langen Nacht der Spiele ein. Nach Herzenslust kann hier gespielt werden, was der umfangreiche Spielefundus von rund 1500 Spielen hergibt. Und bevor man vor Entkräftung nicht mehr nach Hause kommt, gibt es zum Abschluss ein gemeinsames Frühstück.
Ort: Jugendhaus Rädda Barnen
Hirsvogelstraße 9-13
90489 Nürnberg
Vortrag von Dr. Ulrich Schädler
Mittwoch, 29. September 2010, 19 Uhr
Direktor des Schweizerischen Spielmuseums, La Tour-de-Peilz "Eine Epoche kann durch ihre Spiele charakterisiert werden", schrieb Roger Caillois in "Die Spiele und die Menschen" 1958. In wieweit dies so allgemein zutrifft, mag dahingestellt bleiben. Allerdings bestehen Spiele in einem jeweils spezifischen kulturellen Umfeld, mit dem sie wachsen, sich wandeln oder auch verschwinden. Anhand von Fallbeispielen bekannter Spiele und Spieler aus der Geschichte wird dieser Zusammenhang zwischen Spiel und Gesellschaft auf unterhaltsame Weise beleuchtet.
Stadtgespräch
Sonntag, 17. Oktober 2010, 15.30 Uhr
Die 600-jährige Spielzeugtradition, die Internationale Spielwarenmesse und das Spielzeugmuseum begründen Nürnbergs Ruf als Spielzeugstadt. Doch was bedeuten Spielsachen und Spiele wirklich für die Stadt? Welche Perspektiven eröffnet der Erwerb des Deutschen Spielearchivs? Wie geht es weiter mit dem Spielzeugstandort Nürnberg?
Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung diskutieren Experten über die Entwicklungsmöglichkeiten der Spielzeugstadt Nürnberg. Zu Gast sind diesmal Yvonne Coulin, Verkehrsdirektorin und Leiterin der Congress- und Tourismus-Zentrale, Dr. Helmut Schwarz, Leiter des Spielzeugmuseums Nürnberg, sowie Christian Ulrich, Marketingleiter der Spielwarenmesse Nürnberg.
Das Gespräch moderiert Gesa Büchert vom Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ).
Zusammen mit dem Spieleclub Ali Baba haben wir für Sie unter thematischen Gesichtspunkten eine Reihe von Spielen ausgewählt, die Sie in der Ausstellung spielen und testen können.
Samstag, 7. August2010, 14 Uhr
Gerade eben ausgezeichnet und schon bei uns auf dem Spieletisch: "Diego Drachenzahn", das "Kinderspiel des Jahres" 2010. Aber nicht nur dieses schöne Geschicklichkeits- und Bluffspiel von Manfred Ludwig für zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren aus dem HABA Verlag verspricht großen Spielspaß. Auch die anderen Spiele aus der Nominierungsliste ("Kraken-Alarm", "Panic Tower!", "Vampire der Nacht" und "Turi-Tour") liegen in der Ausstellung zum vergnüglichen Ausprobieren bereit.
Samstag, 28. August 2010, 14 Uhr
Unter fünf nominierten Spielen wählte die Jury des Vereins "Spiel des Jahres" das Kartenspiel "Dixit" des Kleinverlags Libellud aus Roubaix (Frankreich) zum "Spiel des Jahres 2010". Das Spiel des Erfinders Jean-Louis Roubira ist für drei bis sechs Spieler ab acht Jahren geeignet und regt mit seinen 84 herausragend gezeichneten Bildkarten die Kreativität an. Die Idee für "Dixit" kam dem Erfinder Roubira während seiner Arbeit als Psychiater in einem Kinderkrankenhaus. "Die kranken Kinder sollen kreativer werden und so mehr Energie gewinnen", erzählte er. Und so entwickelte er zusammen mit der Grafikerin Marie Cardouat das Spiel mit den bunten, kindgerechten Illustrationen. Natürlich können Sie bei uns in der Ausstellung neben "Dixit" auch die anderen Spiele der Nominierungsliste wie "Identik", "A la Carte" oder "Fresko" kennen lernen.
Donnerstag, 9.September 2010, 18 Uhr
Vor 175 Jahren fuhr die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Grund genug um im Jubiläumsjahr auch einmal einen Spieleabend mit einer Auswahl aus einer großen Fülle von Eisenbahnspielen anzubieten. Mit dabei natürlich auch moderne Klassiker wie "Dampfross" oder "Trans America".
Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18 Uhr
Fantasy-Spiele sind sehr beliebt, kann man doch hier Märchen, Sagen oder Mythen "hautnah" miterleben. Wer hat nicht schon als Kind davon geträumt, sich mit bösen Zauberern, Drachen oder Dämonen herumzuschlagen? Zusammen mit dem Spieleclub Ali Baba kann man nun in diese magischen Welten eintauchen und bewährte Spiele ausprobieren.
Samstag, 13. November 2010 14 Uhr
Es muss nicht immer nur Rommé oder Canasta sein! Kennen Sie "Tichu" oder "Gespenster"? Sind Sie ein "Wizard" oder eher ein Hornochsen-Typ, der "6 nimmt" bevorzugt? "Ausgerechnet Buxtehude" - keiner weiß genau, wo es liegt. Sie hoffentlich schon! "Dominion" - Spiel des Jahres 2009, ein besonderes Kartenspiel, das begeistert.
Erleben und spielen Sie diese und viele andere interessante Kartenspiele zusammen mit den Spielexperten des ALI BABA Spieleclub e.V.
Veranstaltung für Arbeitnehmer, Berufstätige, leidende Angestellte, Alltagsbelastete
Mittwoch, 6. Oktober 2010, 19 Uhr
Manches Weiterbildungsprogramm deutet es an, traut sich aber nicht richtig heran: Spielen bildet. Spielen fördert Kreativität. Spielen öffnet den Horizont. Spielen ist kommunizieren, schult unsere emotionale Intelligenz und lehrt uns vernetzt zu denken. Oder um es mit John Cleese zu sagen: "Sie wollen kreative Mitarbeiter? Geben Sie Ihnen genug Zeit zum Spielen."
Veranstaltung für Familien, Jugendliche und Erwachsene, Freundeskreise, private Spielgruppen
Spielen in der Familie hat nach wie vor einen großen Stellenwert. Doch häufig weiß man nicht so recht, welches Spiel geeignet ist. Die Unmenge an produzierten Spielen macht die Orientierung schwer und oft ist das Spielmaterial teuer. Unser Spielpädagoge Jürgen Zeh erläutert Ihnen, warum spielen so wichtig ist, warum Ihre Kinder, aber auch Sie nicht gerne verlieren und zu welcher Art Spieler Sie gehören. Zudem zeigt er Ihnen einfache Spiele, die Sie ohne großen Aufwand mit Ihren Kindern, aber auch mit Ihren Eltern und mit allen zusammen spielen können.
Termin
Sonntag, 22. August 2010, 15 Uhr
Sonntag, 10. Oktober 2010, 15.30 Uhr
Veranstaltung für Eltern, Erzieher, Lehrer, Jugendleiter
Mittwoch, 27. Oktober 2010, 16 Uhr
Keine Zeit zum Spielen - wir müssen etwas lernen! Welch ein Missverständnis! Auch in Zeiten von G8 gilt, was immer schon gegolten hat: Der Mensch lernt durch das Spiel. Diese Veranstaltung soll Pädagogen aller Art animieren, wieder mehr Spiel und Kreativität in ihren Unterricht zu integrieren ohne dabei den Lehrplan zu gefährden. Wie lerne ich verlieren? Wie fördere ich die Gruppenarbeit? Wie können Spiele mich auf Leben und Beruf vorbereiten? Und vieles mehr.
Veranstaltung für Neugierige, passionierte Spieler, Zocker, Spielanfänger, Spielsüchtige und Angehörige
Mittwoch, 10. November 2010, 19 Uhr
Geld im Spiel - ein lohnendes Ziel? Wer wird Millionär - und warum nicht ich? Leicht verdienter Gewinn oder schnell verspieltes Geld im Casino? Wie kann ich mit dem Thema Spielsucht umgehen und wie entzaubere ich die verführerischen Gewinnversprechen? Und wie wahrscheinlich ist ein Gewinn überhaupt? Die Veranstaltung ist ganz diesem brisanten, oft verdrängten Thema gewidmet.
Samstag, 16. Oktober 2010, 15 Uhr
Ein Duell der besonderen Art kündigt sich an: Mutige Nürnberger Bürger und Bürgerinnen treten gegen Vertreter ihres Stadtrats an. Hohe Herren und Frauen, darunter der Bürgermeister Horst Förther sowie die Stadträte Utz Ulrich, Michael Ziegler, Brigitte Wellhöfer, Achim Mletzko u.a. stellen sich der Herausforderung. Wer wird gewinnen?
Auf einem Spieleparcours versuchen die Paare ihr Glück, stellen ihre Geschicklichkeit, ihr Gedächtnis und ihre Kombinationsfähigkeit unter Beweis oder glänzen mit klugen Antworten auf knifflige Quizfragen. Für die Sieger gibt es Ruhm und Ehre - und oben drauf eine Jahresfamilienkarte für die museen der stadt nürnberg!
Samstag 23. Oktober 2010, 15 Uhr
Wie stelle ich bei "Activity" den Begriff "Karriereleiter" dar? Gibt es ein Spiel für eine Familienfeier mit 30 Menschen jeden Alters, bei dem alle mitmachen? In diesem Workshop lernen Sie Spiele aus dem Improvisationstheater-Fundus kennen, die ohne "Rollen" oder "Drama" auskommen und von jedem spielbar sind.
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Voranmeldung empfohlen unter Tel. (0911) 231 - 25 95.
Gelesen, gespielt, gesungen von Stefanie D. Kuschill und Thomas Herr
Sonntag, 7. November 2010, 19 Uhr
"Um grüne Tische lippenlose Gesichter, farblos, zahnlose Kiefer, und Finger, verkrampft von einem Höllenfieber, die in der leeren Tasche und im bangen Busen wühlen ...". Verspielte Texte von Handke und Polt, Baudelaire, Kishon u.a. ...
Eintritt: 5,- Euro (übliche Ermäßigungen)
Das komplette Programm können Sie hier als PDF herunterladen:
Archivity - Begleitprogramm zur Ausstellung "Mitspieler gesucht!"
PDF-Datei (481 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/archivity_programm.pdf>

Warum spielen wir? Was kennzeichnet einen guten Spieler? Welche Kriterien erfüllt ein sinnvolles Spiel? Beim Besuch der Ausstellung lernen die Schüler verschiedene Spielformen kennen, beschäftigen sich mit Spielregeln und erfahren, warum auch der Verlierer beim Spielen eigentlich immer Sieger ist. Angeregt von den vielen unterschiedlichen Spielen in der Ausstellung entwerfen und gestalten die Kinder abschließend ihr ganz persönliches Spiel, das sie mitnehmen und immer wieder nach Herzenslust spielen können.
Ein museumspädagogisches Angebot des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) für die Fächer Heimat- und Sachkunde, Kunst und Werken (3.-6. Jahrgangsstufe).
Information und Buchung über das KPZ:

Unbekannter Meister
Öl auf Holz
Nürnberg, vermutlich Mitte 17. Jahrhundert
Auch im Jahr 2010 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der November ist dem Bekenntnis- oder Konfessionsbild eines unbekannten Meisters gewidmet, das vermutlich um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden ist und nun vom 1. bis zum 30. November 2010 im Stadtmuseum Fembohaus präsentiert wird.
Die Haltung Martin Luthers zur Bedeutung von bildlichem Ausstattungsgut in Kirchen war relativ positiv: "Bilder, Glocken, Messgewand, Kirchenschmuck, Altarlichter und dgl. halte ich für frei. (...) Mit den Bilderstürmern halte ich es nicht." (Luther, 1528) Da sich Nürnberg bereits im März 1526 nach dem Nürnberger Religionsgespräch als erste deutsche Reichsstadt eindeutig der lutherischen Form des Protestantismus zuwandte, wurde hier nur wenig Kircheninventar zerstört. Unter dieser günstigen Voraussetzung konnte Mitte des 16. Jahrhunderts im fränkischen Raum der Typus des "Bekenntnis-" oder "Konfessionsbildes" entstehen, der zu den "erzählenden" protestantischen Bildern gehört. Ein besonders hochwertiges und interessantes Exemplar dieses Typus mit den bemerkenswerten Porträts der beiden Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon sowie einer Vielzahl von szenischen Darstelllungen ist im Stadtmuseum Fembohaus zu bewundern.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Gemälde, den Bildinhalt und seine Geschichte erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des November-Schaustücks bietet Dr. Ursula Kubach-Reutter, Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg, zwei kostenlose Spezialführungen an:


Weihnachtsverkaufsausstellung
2. bis 12. Dezember 2010
Die weit über die Metropolregion hinaus bekannte Ausstellung "Kunst & Handwerk" im Stadtmuseum Fembohaus, welches zwischen Christkindlesmarkt und Burg seinen Standort hat, lädt seit nunmehr über 30 Jahren Besucher ein, außergewöhnliches Kunsthandwerk zu entdecken.
Gerade in der von Konsumfreude geprägten Vorweihnachtszeit soll der Blick auf gegenwartsbezogene, individuell gestaltete Einzelstücke gelenkt werden und dabei zum Gespräch mit den Künstlern, die sich der Qualität verpflichtet haben, einladen. Auch in diesem Jahr wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern 38 Künstler ausgewählt, welche Exklusives aus den klassischen Werkstoffen Holz, Papier, Glas, Keramik, Porzellan sowie den Bereichen der Textil- und Goldschmiedekunst anbieten.
Das Sortiment ist außerordentlich umfassend und zeigt nahezu die ganze Palette kunsthandwerklichen Schaffens: Edle, extravagante Schmuckkreationen aus den verschiedensten Materialien, formschöne Schreibgeräte, phantasievoll gestaltete Figuren und Marionetten, schicke und zugleich funktionale Accessoires (erstmals auch für Kinder), nützliche und dekorative Gebrauchsgegenstände, handgeprägte Grußkarten, Rauschgoldengel u.v.m. Alte Traditionen verbunden mit modernem, handwerklich fundiertem Design, präsentiert in historischem Ambiente, machen den Besuch auch in diesem Jahr zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Es stellen aus:







Während der Weihnachtsverkaufsausstellung ist der Einritt ins Stadtmuseum Fembohaus auf 3 EUR reduziert. Der Besuch der Multivision NORICAMA ist in diesem Preis nicht enthalten.