museen der stadt nürnberg

Eine Auflistung wichtiger Jahreszahlen im Leben Albrecht Dürers.

Albrecht-Dürer-Haus

Themen - Zeittafel

Selbstbildnis, 1484 (Albertina, Wien).

Zeittafel zu Leben und Werk Dürers

1471
21. Mai, geboren als drittes Kind des Goldschmieds Albrecht Dürer d.Ä. und der Barbara, geb. Holper. Der Vater war aus Ungarn (Ajtos) nach Nürnberg zugewandert. Taufpate ist der Buchdrucker und Verleger Anton Koberger.
1477
bis etwa 1483 Besuch einer öffentlichen Lateinschule
1484
erste erhaltene Arbeit: ein Selbstbildnis in Silberstifttechnik (Wien, Albertina)
1485
Goldschmiedelehre beim Vater
1486
30. November, Eintritt als Lehrling in die Malerwerkstatt des Michael Wolgemut (bis 1489).

Porträt Albrecht Dürer der Ältere, 1490 (Uffizien, Florenz).
1490
nach Ostern Beginn der Wanderschaft. Erstes erhaltenes Gemälde: Bildnis des Vaters (Florenz, Uffizien)
1492
als Geselle in Basel. Holzschnittillustrationen zu Sebastian Brants "Narrenschiff".
1493
erstes gemaltes Selbstbildnis (Paris, Louvre)
1494
Rückkehr von der Wanderschaft. Am 7. Juli Hochzeit mit Agnes Frey, Tochter eines Kupferschmieds (Agnes Dürer starb 1539 nach kinderloser Ehe). Im Herbst Beginn der ersten Italienreise.
1495
Aufenthalt in Venedig. Rückkehr nach Nürnberg, Landschaftsaquarelle aus Südtirol.
1496
erste Aufträge von Kurfürst Friedrich dem Weisen von Sachsen.
1497
Aufstellung einer eigenen Druckpresse im väterlichen Haus "Unter der Vesten". Einstellung von Agenten zum Vertrieb seiner Druckgrafik. Dürer benutzt erstmals das bekannte AD-Zeichen.

Die apokalyptischen Reiter, 1497-98 (Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe).
1498
Dürer erhält das Bürgerrecht der Stadt Nürnberg. Die in diesem Jahr erschienene Holzschnittfolge der Apokalypse begründet seinen Weltruhm.
1500
Beginn der kunsttheoretischen Arbeiten zur Proportionslehre. Selbstbildnis im Pelzrock (München, Pinakothek).
1502
20. September, Tod des Vaters. Arbeiten zur Folge des Marienlebens. Aquarell des berühmten Hasen (Wien, Albertina).
1504
Vollendung des Paumgartner-Altars (München, Pinakothek). Kupferstich mit Adam und Eva.
1505
Spätsommer, Beginn der zweiten Italienreise.
1506
in Venedig, kurze Aufenthalte in Bologna, Ferrara und Padua, vielleicht sogar Rom. Gemälde des Rosenkranzfestes (Prag, Nationalgalerie)
1507
Rückreise nach Nürnberg. Gemälde mit Adam und Eva (Madrid, Prado). Beginn der Arbeit an der Kupferstichpassion (bis 1512).

Marter der zehntausend Christen, 1507 (Wien, Kunsthistorisches Museum).
1508
Entwurf zum Allerheiligenbild. Hauptarbeit am Heller-Altar (zerstört). Ablieferung der "Marter der zehntausend Christen" an Friedrich den Weisen (Wien, Kunsthistorisches Museum).
1509
Beginn der Arbeit an der Kleinen Holzschnittpassion (bis 1511). Kauf des Hauses am Tiergärtnertor (das sogenannte Dürer-Haus). Mitglied des Größeren Rates seiner Vaterstadt.
1510
Vorarbeiten zu den Kaiserbildern für die Heiltumkammer. Allerheiligenbild vollendet (Wien, Kunsthistorisches Museum).
1512
Beginn der Tätigkeit für Kaiser Maximilian I.. Kauf eines Gartens vor den Tiergärtnertor.
1513
Gemälde mit Karl dem Großen und Kaiser Sigismund in der Heiltumkammer aufgestellt (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum).

Bildnis der Mutter, 1514 (Berlin, Kupferstichkabinett).
1514
Kohlezeichnung der kranken Mutter (Berlin, Kupferstichkabinett), die am 16. Mai stirbt. Vollendung der drei großen Meisterstiche Ritter, Tod und Teufel, Hieronymus im Gehäus und Melencolia.
1515
Vollendung der Randzeichnungen im Gebetbuch Kaiser Maximilians I. Holzschnitte zur Ehrenpforte und dem Triumphwagen des Kaisers. Dürer erhält zum Dank eine jährliche Leibrente von hundert Gulden.
1516
Altersbild seines Lehrers Wolgemut (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum)
1517
als Gast des Bischofs Georg III. von Limburg und Bamberg.
1518
Kaiser Maximilian I. wird von Dürer auf dem Reichstag zu Augsburg porträtiert. Versuche mit der Ätztechnik: Eisenradierung Die große Kanone.

Kaiser Maximilian I., 1519 (Kunsthistorisches Museum, Wien).
1519
Gemäldefassungen des Bildnisses Kaiser Maximilians I. (Wien und Nürnberg). Mit seinem Freund, dem Kaiserlichen Rat und Humanisten Willibald Pirckheimer, in der Schweiz.
1520
12. Juli Aufbruch mit Frau Agnes und Magd Susanne nach den Niederlanden. Teilnahme an der Kaiserkrönung Karls V. in Aachen. Begegnung mit Erasmus von Rotterdam.
1521
Rückkehr nach Nürnberg. Entwürfe für Fresken im großen Saal des Nürnberger Rathauses. Skizzen zu einem nicht ausgeführten großen Marienbild.
1524
Porträtstiche von Pirckheimer und Friedrich dem Weisen. Beginn der Abfassung der Familienchronik.
1525
Dürers erstes Buch, die Unterweisung der Messung, ausgedruckt. Aufzeichnung eines Traumgesichtes (Wien, Kunsthistorisches Museum).

Das Grab von Albrecht Dürer.
1526
Schenkung der Vier Apostel an die Stadt Nürnberg (München, Pinakothek). Bildnisse des Hieronymus Holzschuher und des Jakob Muffel (beide Berlin).
1527
Erstdruck der Befestigungslehre, 1528 der Proportionslehre (posthum)
1528
6. April, Tod Dürers. Beisetzung im Grab der Schwiegereltern auf dem Johannisfriedhof

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